Beiträge und Steuererklärung

Bei der Erstellung einer Steuererklärung können viele Fragen auftauchen. Sie wollen mehr zu den Themen Beiträge, Bürgerentlastungsgesetz, Bemessungsgrenzen, Hinzuverdienst bei Rentnern oder Beitragsfreiheit der Riester-Rente? Wir geben Antworten.

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2. Beitragsbemessungsgrenze

Eine weitere wichtige Rechengröße im deutschen Sozialversicherungsrecht ist die Beitragsbemessungsgrenze. Sie ist der Betrag, bis zu dem Arbeitsentgelt und Rente eines gesetzlich Versicherten für Beiträge der gesetzlichen Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung herangezogen werden.

Der Beitrag zur Sozialversicherung wird danach bemessen, wie viel Sie verdienen. Er wird jedoch höchstens bis zu den jährlich neu festgesetzten Grenzbeträgen bemessen. Diese werden als Beitragsbemessungsgrenzen bezeichnet.

Die Beiträge aus der Renten- und Sozialversicherung können bis zu einem bestimmten Betrag von der Steuererklärung abgesetzt werden: Je höher die Beiträge, desto niedriger ist das zu versteuernde Einkommen.

3. Rente und Hinzuverdienst

Sofern Altersrentner bereits die Regelaltersgrenze erreicht haben, können sie grundsätzlich unbegrenzt zu ihrer Rente hinzuverdienen. Frührentner sollten dagegen auf ihre individuellen Hinzuverdienstgrenzen achten. Das gilt auch für Bezieher von Erwerbsminderungs-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente.

Hierbei spielen die individuellen Entgeltpunkte eine entscheidende Rolle. Diese ergeben sich aus Anlage 19 zum Rentenbescheid. Mit dieser Anlage informiert die Deutsche Rentenversicherung bereits über den zulässigen Hinzuverdienst, allerdings bezogen auf den Zeitpunkt des Bescheides. Welche Hinzuverdienstgrenzen aktuell gelten, können Sie ganz einfach mit unserem Hinzuverdienstrechner ermitteln. 

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4. Betriebliche Riester-Renten

Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz soll die zusätzliche betriebliche Altersvorsorge weiter verbreitet werden. In diesem Zusammenhang werden die betrieblichen Riester-Renten seit dem 1. Januar 2018 nicht mehr als Versorgungsbezug bei der Beitragsbemessung berücksichtigt – und sind in der Auszahlungsphase unter Umständen in der Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei.

Bei freiwillig Versicherten sind diese Einnahmen zwar weiterhin beitragspflichtig. Allerdings wird für diese Einkünfte bei der Beitragsfestsetzung nur noch der ermäßigte Beitragssatz zu Grunde gelegt.

Haben Sie in der Vergangenheit eine einmalige Auszahlung aus einem betrieblichen Riester-Vertrag erhalten? Dann stellen Sie bitte einen formlosen Antrag auf Überprüfung der Beitragspflicht. Gern prüfen wir diese erneut.

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