Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms

Das Diabetische Fußsyndrom, umgangssprachlich auch „diabetischer Fuß“ genannt, ist eine schwerwiegende Folgeerkrankung der Volkskrankheit Diabetes. Sehr häufig sind Durchblutungsstörungen und Schädigungen der Nerven aufgrund eines langfristig erhöhten Blutzuckerspiegels dafür verantwortlich, dass eine Infektion auftritt und Wunden schlechter heilen.

Das Diabetische Fußsyndrom führt in Deutschland zu jährlich etwa 50.000 Amputationen des betroffenen Fußes. Daher ist die Versorgung von Patienten mit diabetischem Fuß in Netzwerken mit strukturierter Zusammenarbeit erfahrener Spezialisten besonders sinnvoll.

Behandlungsbestandteile

  • individuell aufeinander abgestimmte Behandlung (ambulant/stationär) innerhalb eines Netzwerkes, bestehend aus Krankenhäusern und Fachärzten mit besonderer Qualifikation zur Behandlung von diabetischen Fußwunden

  • Einschaltung weiterer Spezialisten in Abhängigkeit des Erkrankungsstadiums

  • Wundstadien- und leitliniengerechte Betreuung

  • engmaschige Nachbetreuung durch den behandelnden Arzt

  • Hinweise zur Selbstkontrolle und Pflege der Füße

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • strukturierte, spezialisierte und qualitativ hochwertige Behandlung

  • Vermeidung schwerer Wundstadien

  • ein Arzt als persönlicher Ansprechpartner

  • Kooperation mit weiteren, nichtärztlichen Berufsgruppen für den bedarfsgerechten Umgang mit Fußwunden, wie zum Beispiel Podologen, Pflegekräften oder orthopädischen Schuhmachern

Informationen zur Teilnahme

  • IKK classic-Versicherte bei auffälligem Fußbefund (zum Beispiel Fußwunde) im Zusammenhang mit Diabetes mellitus

  • Einschreibung mittels Teilnahmeerklärung bei teilnehmendem Diabetologen oder Chirurgen

  • die Teilnahme ist kostenlos und freiwillig

  • Versicherte können die Teilnahme innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen

Leistungserbringer in...

  • Region Köln/Leverkusen

  • Region Düsseldorf

  • Region Niederrhein

  • Region Ruhrgebiet

  • Region Aachen