Spritzenbehandlungen bei Makulaerkrankungen

Krankhafte Veränderungen von Netzhaut und Glaskörper rufen oft eine Sehverschlechterung hervor.

Je nach Grunderkrankung kann eine Medikamenteneingabe in den Glaskörperraum helfen. Hierbei wird eine geringe Menge eines Medikaments über eine dünne Spritze unter lokaler Tropfbetäubung des Auges in den Augapfel eingebracht. Diese Therapie bezeichnet man auch als intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM).

Zu den Erkrankungen zählen unter anderem:

  • feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

  • diabetisches Makulaödem (DMÖ), Makulaödem nach einer Thrombose der Augenvene (retinaler Venenverschluss RVV) oder Makulaödem infolge einer Entzündung der Gefäßhaut

  • Gefäßneubildung unter der Netzhautmitte (choroidale Neovaskularisation CNV)

  • nicht infektiöse Entzündung der Gefäßhaut (Uvea) im hinteren Augenabschnitt

Behandlungsbestandteile

  • qualitativ hochwertige Versorgung der Versicherten durch das Einbringen eines Medikaments in den Glaskörper des Auges mittels intravitrealer Medikamenteneingabe

  • augenärztliche Nachsorge im Rahmen der Erkrankung der Behandlung

  • Diagnostik und Verlaufskontrolle mittels OCT-Gerät (Optische Kohärenz-Tomografie)

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • qualitätsgesicherte Versorgung durch den Augenarzt

  • Behandlung nach medizinischen Leitlinien auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand

  • Koordinierungsleistung für den gesamten Behandlungsablauf durch den behandelnden Augenarzt/die Einrichtung

  • Verlaufskontrolle mittels OCT-Gerät

Informationen zur Teilnahme

  • Aufklärung und Einschreibung mittels Teilnahmeerklärung beim teilnehmenden Facharzt für Augenheilkunde

  • Teilnahme ist freiwillig und kostenlos

  • Versicherte können die Teilnahme innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen

Medizinische Beratung

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