Behandlung bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden in Deutschland und quälen die Betroffenen oft jahrelang. Selbst starke Schmerzmedikamente oder Operationen helfen dann oft nicht mehr. Erfahren Sie mehr über unsere Behandlungsangebote für Versicherte mit Rückenschmerzen.

Fast jeder Erwachsene hat im Laufe seines Lebens Rückenschmerzen. Mögliche Ursachen können zum Beispiel ein eingeklemmter Nerv, ein Hexenschuss oder ein Bandscheibenvorfall sein.

Ambulante Diagnostik und gerätegestütztes Rückentraining

Die FPZ-Therapie, benannt nach dem Forschungs- und Präventions-Zentrum, ermöglicht den Patienten, aktiv gegen ihre Rückenschmerzen vorzugehen und sich langfristig davon zu befreien. Die IKK classic bietet Versicherten mit chronischen Rückenschmerzen die ambulante Diagnostik mit anschließendem gerätegestützten und maßgeschneidertem Rückentraining.

Behandlungsbestandteile

1. Erstanamnese und Aufklärung sowie Einschreibung in das individuell angepasste Rückentraining möglich durch:

  • Fachärzte für Orthopädie und Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie

  • Fachärzte für physikalische und rehabilitative Medizin

  • Fachärzte für Neurologie

  • Schmerztherapeuten

2. FPZ-Therapie im Rückenzentrum, wenn Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sind, durch:

  • Rückenzentren

  • Bestandteile der Therapie im Rückenzentrum: Eingangsanalyse (Funktionsanalyse der Wirbelsäule vor Therapiebeginn), individuelles Aufbauprogramm gegen Rückenschmerzen (10 oder 24 Einheiten einer gerätegestützten Trainingstherapie à 60 Minuten, je nach Schweregrad der Rückenschmerzen) und Ausgangsanalyse (Funktionsanalyse der Wirbelsäule nach den Therapieeinheiten)

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Ärzte und Rückenzentren erfüllen hohe Qualitätsanforderungen

  • individuelle Therapie- und Behandlungspläne werden gemeinsam mit dem Arzt und Therapeuten im Rückenzentrum erstellt

  • Förderung des aktiven Gesundheitsverhaltens als Hilfe zu einem schmerzfreien Leben

  • intensive und individuelle Betreuung

  • Erkennen von Chronifizierungstendenzen der Rückenschmerzen im Frühstadium

Informationen zur Teilnahme

  • Teilnahme ist freiwillig

  • für die FPZ-Therapie müssen die Versicherten eine Zuzahlung an das Rückenzentrum zahlen (maximal 24 Euro bei zehn Therapieeinheiten und maximal 54 Euro bei 24 Einheiten, jeweils inklusive Ein-und Ausgangsanalyse). Diese Zuzahlung wird nicht erstattet.

  • Versicherte können ihre Teilnahme innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen

Leistungserbringer in ...

  • Baden-Württemberg

  • Hessen

Interdisziplinäre Behandlung von Rückenschmerzen

Die IKK classic bietet Betroffenen ein interdisziplinäres Behandlungsmodell im Rückenschmerzzentrum am Universitätsklinikum Essen an (Diagnose und Therapie, Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie, Schmerzpsychotherapie). Dieses Angebot richtet sich speziell an Versicherte mit unspezifischen und / oder chronischen Rückenschmerzen.

Behandlungsbestandteile

  • umfassende Untersuchung durch ein Team aus Therapeuten verschiedener Fachdisziplinen und die anschließende Erstellung eines Therapieplans

  • ambulante Voruntersuchung (Erstanamnese). Hinweis: Die Erstanamnese kann auch als Zweitmeinung vor einer geplanten Operation genutzt werden.

  • tagesklinische Behandlung (zehn bis 20 Behandlungstage)

  • Nachuntersuchung nach drei beziehungsweise zwölf Monaten

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Verbesserung der Lebensqualität durch das Erlernen von Bewältigungsstrategien für den Hausgebrauch

  • enge Vernetzung von Neurologen, Orthopäden, Psychologen und Physiotherapeuten und dadurch Vermeidung von Doppeluntersuchungen

  • Qualitätsgesicherte Behandlung nach der nationalen Versorgungsleitlinie

Informationen zur Teilnahme

  • Teilnahme ist freiwillig und kostenlos

  • Versicherte unterschreiben Teilnahmeerklärung im Rückenschmerzzentrum am Universitätsklinikum Essen

  • Versicherte können die Teilnahme innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen

Leistungserbringer

Stationsersetzende Eingriffe bei Rückenschmerzen sowie Muskel- und Skeletterkrankungen

Rückenschmerzen sowie Muskel- und Skeletterkrankungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Nicht immer müssen Operationen mit einem längeren Krankenhausaufenthalt verbunden sein. Moderne OP-Techniken und schonende Narkoseverfahren machen es bei bestimmten Operationen möglich, dass die Patienten schneller entlassen werden und sich in gewohnter Umgebung – begleitet durch eine engmaschige ärztliche Nachsorge – erholen können.

Behandlungsbestandteile

  • Schulter: Eingriffe am Schultergelenk und in Schulterregion, Endoprothetik Schulter/Schulterregion

  • Knie: Eingriffe am Kniegelenk, Bandplastik am Kniegelenk, Bikondyläre Oberflächenersatzprothese, Unikondyläre Schlittenprothese, Eingriffe an der Kniescheibe

  • Fuß: Eingriffe am Knöchel, Fuß und Sprunggelenk, komplexe Korrektur bei erworbenen Deformitäten der Zehen/OP bei Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie), Schiefstand des Großzehs (Hallux valgus), Vorfuß- oder Zehenendoprothese, Knochendurchtrennung zur Korrektur von Fehlstellungen (Korrekturosteotomie)

  • Hand: Fingergelenkendoprothese

  • Hüfte: Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk

  • Rücken: Behandlung bei Bandscheibendegeneration, Bandscheibenvorfall und bei Verengung des Wirbelkanals, Operationen bei Verengung des Spinalkanals, Knochenersatz und Behandlungen von Knochenbrüchen/-Verletzungen mit Implantaten aus Metall an der Wirbelsäule (Schrauben-Stabsystem)

  • Entfernung von Schrauben, Nägeln, Platten

  • Behandlung von Knochenbrüchen, operativ, nicht-operativ

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • enge Zusammenarbeit zwischen Haus- und Facharzt

  • moderne OP-Techniken und schonende Narkoseverfahren

  • Patienten erholen sich im häuslichen Umfeld

  • sollte eine Übernachtung medizinisch notwendig sein, ist eine Unterbringung inkl. Nachsorge im überwachten Bett möglich

  • keine Zuzahlung für die Versicherten

  • kurze Arbeitsunfähigkeitszeiten

Informationen zur Teilnahme

  • Teilnahme ist freiwillig und kostenlos

  • Versicherte unterschreiben Teilnahmeerklärung bei einem vertraglich gebundenen Arzt

  • die Versicherten können die Teilnahme innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen

Leistungserbringer in ...

  • Baden-Württemberg

  • Bayern

  • Hamburg

  • Hessen

  • Niedersachsen

  • Sachsen

  • Sachsen-Anhalt

  • Thüringen