Rückbildungsgymnastik

Nicht nur während der Schwangerschaft, auch nach der Geburt verändert sich der weibliche Körper. Die Rückbildungsgymnastik hilft jungen Müttern, schnell wieder zur alten Figur zu finden – die IKK classic unterstützt sie dabei.

Nach rund 40 Wochen Schwangerschaft hat sich der weibliche Körper stark verändert: Durch die Umstellung des Hormonhaushalts ist das Gewebe weicher geworden, ebenso die Muskulatur des Beckenbodens. Daher ist bei vielen Müttern die Ungeduld groß, den eigenen "Ursprungszustand" schnell wieder zu erreichen. Doch sportliche Betätigungen können kurz nach der Geburt mehr schaden als helfen.

Deshalb wird Müttern empfohlen, an speziellen Kursen teilzunehmen: der Rückbildungsgymnastik. Sie ist ein wichtiger Teil der Geburtsnachbereitung und wird von erfahrenen Hebammen geleitet. Was dort genau geschieht, erfahren Sie hier.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Kostenübernahme

    Wir übernehmen die Kosten für die Rückbildungsgymnastik bei einer Hebamme. Diese rechnet den Kurs direkt mit uns ab.

  • Nachbetreuung

    Auch die Kosten der Nachbetreuung durch eine Hebamme werden von uns übernommen. Diese besucht Sie während der ersten zehn Tage nach der Geburt täglich, danach bis zur 8. Woche nach der Geburt einmal wöchentlich.

  • Kontrolluntersuchungen

    Zusätzlich haben Mütter, die bei der IKK classic versichert sind, nach der Entbindung Anspruch auf zwei Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt (in der 1. sowie zwischen der 6. und 8. Woche nach der Geburt).

Nachbetreuung durch die Hebamme

Bevor Mütter, die bei der IKK classic versichert sind, mit der Rückbildungsgymnastik beginnen, haben sie bis zur 8. Woche der Geburt Anspruch auf die Nachbetreuung durch eine Hebamme. Sie berät und unterstützt bei allen Fragen, die die Gesundheit von Kind und Mutter betreffen. Außerdem steht sie Ihnen beratend bei Themen wie Stillen und Säuglingspflege zur Seite. 

Die Hebamme stellt (auch für den Vater) eine wichtige Ansprechpartnerin dar, wenn Sorgen und Probleme auftreten, etwa wenn Sie sich im Umgang mit dem Säugling noch unsicher fühlen oder wenn Sie trotz aller Freude über das Baby plötzlich traurig und niedergeschlagen sind.

Rückbildungsgymnastik und Beckenbodentraining

Gründe, warum Mütter die Rückbildungskurse in Anspruch nehmen sollten, gibt es viele:

  • Beanspruchte Muskeln im Beckenboden werden trainiert

  • Die Rückbildung der Gebärmutter wird gefördert

  • Der Rücken wird gestärkt und dortige Schmerzen werden gelindert

  • Während der Schwangerschaft aufgebaute Fettpolster werden wirksamer abgebaut

Erste leichte Übungen werden oft schon bereits während des Klinikaufenthalts von der Hebamme gelehrt. Der eigentliche Kurs jedoch beginnt erst ab der sechsten bis achten Woche nach der Entbindung.

Dort lernen die Frauen Übungen, die sowohl auf die Straffung des Beckenbodens zielen als auch auf Bauch, Beine und Po. Zusätzlich stärkt das Training Brust, Rumpf und Rücken sowie die seitliche Bauchmuskulatur. Die geraden Bauchmuskeln jedoch sollten noch nicht trainiert werden (beispielsweise durch Sit-ups). Auch auf Sport, der den Beckenboden zu sehr belastet (Joggen oder Tennis), sollten Sie am Anfang lieber verzichten.

In der Regel dauert die Rückbildungsgymnastik meist etwa zwei Monate. Dann sind alle unterschiedlichen Übungen erlernt und können zu Hause selbstständig – und im besten Fall täglich – durchgeführt werden. Dafür reichen schon 10 bis 15 Minuten aus.