Gemeinsames politisches Signal für den Impfschutz
Mit der neuen Schutzimpfungsvereinbarung senden die Selbstverwaltungspartner in Baden-Württemberg ein starkes Signal an die Landes- und Bundespolitik. Denn die Steigerung von Impfquoten ist auch ein im Koalitionsvertrag fest verankertes Ziel der neuen Landesregierung. Durch die gemeinsame, flächendeckende Vereinbarung schaffen die Selbstverwaltungspartner eine hocheffiziente, flächendeckende Versorgungsstruktur und bekennen sich zu ihrer gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung für den Infektionsschutz im Land.
Dr. Karsten Braun, Vorstandsvorsitzender der KVBW: „In diesen schwierigen Zeiten zeigt die Selbstverwaltung in Baden-Württemberg die gemeinsame Handlungsfähigkeit und den Willen, die medizinische Versorgung im Land nachhaltig sinnvoll zu gestalten. Mit der Erhöhung der Impfvergütung setzen wir gemeinsam ein Zeichen dafür, dass die Durchführung von Schutzimpfungen von großer Bedeutung für die Gesundheit im Land ist und dass an dieser Stelle keine Einsparungen vorgenommen werden dürfen.“
Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg: „Mit dieser Vereinbarung schaffen wir die Voraussetzungen für eine moderne und zukunftsfähige Impfversorgung in Baden-Württemberg. Klare und einheitliche Regelungen, weniger Verwaltungsaufwand und verlässliche Rahmenbedingungen erleichtern den Praxen die tägliche Arbeit und sorgen dafür, dass neue Impfempfehlungen künftig schneller in der Versorgung ankommen. Davon profitieren alle Beteiligten – vor allem aber die Versicherten, die auf eine unkomplizierte und hochwertige Impfversorgung vertrauen können.“
Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg ergänzt für die Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg: „Den Selbstverwaltungs-partnern in Baden-Württemberg ist es gelungen, die Gesundheitsversorgung nicht nur auf die Preisfrage zu reduzieren, sondern vielmehr durch eine innovative Strukturgestaltung dafür zu sorgen, dass Bürokratie konkret eingespart wird. Das entlastet Versicherte, Praxen und auch Krankenkassen, schafft Sicherheit und Planbarkeit. Wichtig ist aber auch, dass die Selbstverwaltungspartner sich nicht auf diesem Erfolg ausruhen, sondern zu gegebener Zeit reflektieren, ob diese neue Struktur auch tatsächlich entscheidend zur Erhöhung der Impfquote beitragen konnte.“