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Forsa-Umfrage der IKK classic: Viel Berufsstolz im Handwerk, wenig Wertschätzung im Alltag

  • 84 Prozent der Handwerkerinnen und Handwerker sind stolz auf ihren Beruf
  • Erwerbstätige mit überwiegend körperlicher Tätigkeit schätzen an ihrer Arbeit insbesondere den positiven Effekt auf ihre Fitness
  • neun von zehn Befragten im Handwerk empfinden ihre Arbeit als sinnhaft, aber nur 61 Prozent erleben genug Anerkennung
  • Die IKK classic unterstützt das Handwerk mit speziellen Angeboten für gesunde Arbeit im Betrieb

Dresden, 13. März 2026. Handwerkerinnen und Handwerker halten Deutschland am Laufen. Sie bauen, reparieren und sichern den Alltag. 84 Prozent sind stolz auf das, was sie täglich leisten. Doch mangelt es vielen an gesellschaftlicher Anerkennung. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der IKK classic zeigt, wie Menschen im Handwerk ihren Beruf, ihre Gesundheit und die öffentliche Wahrnehmung einschätzen.

„Menschen im Handwerk leisten täglich Arbeit, ohne die in Deutschland vieles nicht funktionieren würde – oft unter großem Zeitdruck und hoher körperlicher Belastung. Die Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage zeigen, wie viel Stolz und Sinn in diesen Berufen steckt."

Frank Hippler

Vorstandsvorsitzender der IKK classic

Stolz und glücklich

Handwerkerinnen und Handwerker stehen klar hinter ihrem Beruf. 84 Prozent sind stolz auf ihre Tätigkeit. 77 Prozent macht die Arbeit sogar glücklich. Ihren Stolz begründen die Befragten vor allem damit, dass sie:

  • selbstbestimmt arbeiten können (54 Prozent),
  • qualitativ hochwertige Arbeit leisten (50 Prozent),
  • immer wieder vor neuen Aufgaben stehen (45 Prozent).

Nur sechs Prozent sind mit ihrer beruflichen Tätigkeit unzufrieden.

Mehr als ein Job: Handwerk gibt dem Leben Sinn

91 Prozent der Befragten empfinden ihre Arbeit im Handwerk als sinnhaft, 57 Prozent erleben, dass ihre Arbeit Menschen direkt hilft. Zudem schätzt rund ein Drittel der Befragten die hohe Eigenleistung und Individualität ihrer Arbeit. Dieses handwerkliche Schaffen ist ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal, das weder durch Maschinen noch durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann.

"Als Krankenkasse fürs Handwerk unterstützen wir Handwerkerinnen und Handwerker dabei, ihre Gesundheit zu fördern und ihren Beitrag stärker ins Bewusstsein zu rücken.”

Frank Hippler

Vorstandsvorsitzender der IKK classic

Gefordert, aber fit: Ein Handwerksberuf ist von Vorteil fürs Leben

Die Belastung im Handwerk ist hoch. Trotzdem gaben nur zehn Prozent der befragten Handwerkenden an, dass es ihnen körperlich schlecht geht. Viele beschrieben ihren Gesundheitszustand vielmehr als gut oder sehr gut, körperlich (56 Prozent) wie mental (69 Prozent). Erwerbstätige, die überwiegend körperlicher Arbeit nachgehen, schätzen es zudem, dass ihr Beruf sie körperlich (71 Prozent) und geistig (80 Prozent) fit hält.

Unverzichtbar für die Gesellschaft, aber zu wenig anerkannt

In einem Punkt sind sich 99 Prozent der Handwerkerinnen und Handwerker einig: Handwerksberufe sind wichtig für die Gesellschaft. 40 Prozent betonten sogar, dass das Handwerk für Deutschland unverzichtbar ist. Denn früher oder später benötigt jeder einmal handwerkliche Unterstützung – sei es im Haushalt, im Betrieb oder auf der Baustelle. Dennoch fühlen sich viele von ihnen nicht ausreichend wertgeschätzt:

  • Nur 61 Prozent erleben in ihrem Umfeld echte Wertschätzung für ihre Arbeit.
  • 51 Prozent finden, dass das Handwerk in der Bevölkerung nur einen geringen Stellenwert hat.

Als Gründe dafür nannten sie unter anderem bestehende Vorurteile über mangelnde Intelligenz, „dreckige” Arbeit, schlechte Bezahlung und zu wenig positive Berichterstattung in den Medien.

Über die Umfrage

Die bundesweite Befragung „Handwerkerstolz“ wurde vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der IKK classic vom 10. bis 28. November 2025 durchgeführt. Befragt wurden 504 Erwerbstätige, die einen Handwerksberuf ausüben.

Ansprechpartnerinnen

Juliane Mentz
Juliane Mentz
Pressesprecherin
Viktoria Durnberger
Viktoria Durnberger
Stv. Pressesprecherin

Infografiken

Forsa-Umfrage "Handwerkerstolz" Grafik 1

Handwerkerinnen und Handwerker stehen hinter ihrem Beruf

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Forsa-Umfrage "Handwerkerstolz" Grafik 2

Das Handwerk ist unverzichtbar aber zu wenig anerkannt

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Forsa-Umfrage "Handwerkerstolz" Grafik 3

Ein Handwerksberuf fordert zwar, aber hält auch fit

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