Gesundheit als Querschnittsthema in der Politik
Die Veranstaltung verdeutlichte, dass eine nachhaltige Prävention nur gelingen kann, wenn Gesundheit als übergreifendes Thema in allen Politikfeldern verankert wird. „Der heutige Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus dem Gesundheits- und Bildungssektor war ein wichtiger Schritt, um die Vermittlung von Medienkompetenz stärker im Schulalltag zu verankern“, so Korbanka. Das Verbieten sozialer Netzwerke sei keine Lösung. „Wir müssen unsere Kinder und Jugendlichen befähigen, den Einfluss des Internets kritisch zu reflektieren.“
Das IKK-Programm „#lassbewusstmachen“ könne dabei ein Baustein sein. „Wir brauchen jedoch eine stärkere Unterstützung durch die Bildungsministerien, um Programme wie dieses flächendeckend zu etablieren“, warb Dr. Christian Korbanka bei den Abgeordneten. In Baden-Württemberg sieht er nach wie vor großen Handlungsbedarf, insbesondere bei der Einbeziehung der Medienkompetenz in das Konzept „stark.stärker.WIR“ des „Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg“ und in die „Empfehlung zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“.