Weiterentwicklung von Prävention, Gesundheitsförderung und Stärkung der Gesundheitskompetenz

Gesundheitspolitische Positionierung der IKK classic zur
Weiterentwicklung von Prävention, Gesundheitsförderung und Stärkung der Gesundheitskompetenz

Gesund und selbstständig bis ins hohe Alter zu leben, wer würde sich das nicht wünschen? Doch die Realität sieht meistens anders aus. In Deutschland bestehen gesundheitliche Ungleichheiten: Menschen mit geringerem sozioökonomischem Status, Behinderungen oder besonderen Belastungen im Lebensumfeld tragen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko und haben häufig schlechtere Zugänge zu Präventions- und Versorgungsangeboten. Darüber hinaus verfügt ein großer Teil der Bevölkerung über eine unzureichende (digitale) Gesundheitskompetenz. Auch das erschwert die Inanspruchnahme gesundheitsförderlicher Maßnahmen.

Gleichzeitig steht das Gesundheitssystem vor wachsenden Herausforderungen: Chronische Erkrankungen, Multimorbidität und psychische Belastungen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, nehmen zu. Zudem verändern der demografische Wandel, der Fachkräftemangel, die Digitalisierung und die Folgen des Klimawandels die Lebens- und Arbeitsbedingungen maßgeblich.

Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen sind erheblich. Krankheitsbedingte Kosten steigen kontinuierlich an und belasten die sozialen Versicherungssysteme. Zudem beeinträchtigen sie über die Arbeitskosten auch die gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Prävention und Gesundheitsförderung bieten wirksame Ansätze, um Erkrankungen vorzubeugen, Gesundheitspotenziale zu stärken und die Lebensqualität und Selbstständigkeit langfristig zu erhalten. Doch die vielfältigen Angebote der Krankenkassen sind bislang in den Kommunen nicht ausreichend strukturell verankert und finanziell hinterlegt. Fragmentierte Zuständigkeiten, mangelnde Vernetzung und eine zu geringe Berücksichtigung von Gesundheit in anderen Politikfeldern, so wie es der Health in all Policies-Ansatz (HiaP) verfolgt, begrenzen ihre Wirkung.

Vor diesem Hintergrund formuliert die IKK classic konkrete Lösungsansätze, um Prävention und Gesundheitsförderung strukturell zu stärken, Gesundheitskompetenz und Zugänge zu verbessern, Krankenkassen als gestaltende Akteure einzubinden und insbesondere das Handwerk gesundheitsförderlich zu unterstützen.

Ansprechpartner

Juliane Mentz
Juliane Mentz
Pressesprecherin
Viktoria Durnberger
Viktoria Durnberger
Stv. Pressesprecherin
Dr. Christian Korbanka
Dr. Christian Korbanka
Leiter Politik
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