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IKK classic vermeldet leichten Rückgang beim Krankenstand

• Krankenstand sinkt im ersten Halbjahr 2026 auf 7,36 Prozent
• Rund 55 Prozent der Beschäftigten waren mindestens einen Tag krankgeschrieben
• Psychische Erkrankungen nehmen weiter zu und verursachen lange Fehlzeiten

Dresden, 28. Juli 2026. Nach einer vorläufigen Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten der mit Anspruch auf Krankengeld erwerbstätigen Mitglieder der IKK classic sank der Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 von 7,52 auf 7,36 Prozent. Insgesamt registrierte die Innungskrankenkasse 1.443.778 Fälle von Arbeitsunfähigkeit. Damit waren von Januar bis Juni durchschnittlich knapp 74 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern pro Tag krankgeschrieben.

„Der leicht gesunkene Krankenstand ist eine positive Entwicklung. Daraus einen dauerhaften Trend abzulesen wäre jedoch verfrüht", so Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic. „Damit sich diese positive Entwicklung fortsetzt, brauchen wir weiterhin wirksame Prävention, betriebliche Gesundheitsförderung und gute Arbeitsbedingungen."

Weniger Beschäftigte waren krankgeschrieben

Auch die sogenannte AU-Quote ging zurück. Im ersten Halbjahr 2026 waren 55,3 Prozent der Beschäftigten mindestens einen Tag krankgeschrieben. Im Vorjahreszeitraum lag der Anteil noch bei 57,8 Prozent. Gleichzeitig stieg allerdings die durchschnittliche Dauer einer Krankschreibung leicht von 12,6 auf 13,0 Tage.

Weniger Atemwegserkrankungen, mehr psychische Leiden

Akute Atemwegserkrankungen waren mit 445.167 Fällen weiterhin die häufigste Ursache für Krankschreibungen. Ihr Anteil sank jedoch deutlich: von 35,1 auf 30,8 Prozent aller AU-Fälle. Das entspricht einem Rückgang um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Muskel- und Skeletterkrankungen gewannen dagegen an Bedeutung. Ihr Anteil stieg von 16,6 auf 17,7 Prozent.

Weiter nach oben entwickelte sich auch die Zahl der psychisch bedingten Krankschreibungen. Im ersten Halbjahr 2026 gingen bei der IKK classic 111.568 Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen mit dieser Diagnose ein. Ihr Anteil stieg von 6,9 auf 7,7 Prozent aller AU-Fälle. Besonders gravierend sind die langen Ausfallzeiten: Beschäftigte mit psychischen Erkrankungen fehlten durchschnittlich 43,7 Tage und damit mehr als dreimal so lange wie der Durchschnitt aller Erkrankungen mit 13 Tagen.

Ansprechpartnerinnen

Juliane Mentz
Juliane Mentz
Pressesprecherin
Viktoria Durnberger
Viktoria Durnberger
Stv. Pressesprecherin
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