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#macherimpulse – Handwerk am Puls der Zeit

Als Inhaber eines Handwerksbetriebes ist man heutzutage ein echter Allrounder: Es reicht längst nicht mehr aus, nur auf dem eigenen Fachgebiet kompetent zu sein, auch betriebswirtschaftliche und juristische Kompetenzen, Wissen rund um die Arbeitssicherheit und vieles mehr ist gefragt.

Da kann man nicht auch noch Experte für betriebliche Gesundheitsförderung sein. Als Partner des Handwerks unterstützt die IKK classic Betriebe und Handwerksorganisationen dabei, ihr Wissen rund um die betriebliche Gesundheit aktuell zu halten und weiter nach vorne zu bringen.

Mit den #macherimpulsen wollen wir größeren Grundsatzthemen und deren Auswirkungen auf die betriebliche Gesundheitssituation einen adäquaten Rahmen geben, um gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren, Best-Practice-Beispiele vorzustellen und besonderen Machern einen Raum zu geben.

Das diesjährige Motto der #macherimpulse lautet „Kulturelle Vielfalt – Chancen nutzen“.

Kulturelle Vielfalt – Chancen nutzen

Eines der drängendsten Probleme im Handwerk ist der Fachkräftemangel.

Vorurteile wie schlechte Entlohnung und harte körperliche Arbeit haften dem Handwerk unter Schülern trotz aller Bemühungen an und können als einer der Gründe für den Fachkräftemangel ausgemacht werden. Im Gegenzug zieht es Schulabgänger verstärkt an die Universitäten. Diese zunehmende Akademisierung verstärkt den Mangel an geeigneten Berufsanfängern, die die Altersstruktur im Handwerk „verjüngen“ könnten.

Am anderen Ende der Altersskala sorgt der Renteneintritt mit 67 für Probleme. Die über 50- und insbesondere die über 60-Jährigen schaffen es nur schwer, ihre gesundheitlichen Potenziale abzurufen, wie der Gesundheitsbericht der IKK classic belegt. Um gesundes Arbeiten auch im fortgeschrittenen Alter gewährleisten zu können, müssen alle Akteure – ob Verantwortliche in Betrieben, Krankenkassen und die Unfallversicherung – zusammenarbeiten.

Zwischen 200.000 und 250.000 zusätzliche Handwerker könnten die Betriebe derzeit zusätzlich beschäftigen, um ihre Auftragsbücher „abarbeiten“ zu können. Jedes Jahr bleiben zwischen 15.000 und 20.000 Lehrstellen unbesetzt. Hierdurch verschärft sich der Fachkräftemangel perspektivisch.

Ein möglicher Lösungsansatz: die Beschäftigung geflüchteter Menschen. Das birgt neben den bürokratischen Hürden auch neue Führungsherausforderungen für Betriebsinhaber. Denn neben dem Anteil an Beschäftigten mit Migrationshintergrund gibt es dann einen großen Strauß an kultureller Vielfalt im Betrieb, der bereichernd ist, aber auch viel Verständnis und Kommunikation auf allen Seiten erfordert – im stressigen Arbeitsalltag gerade für kleinere Betriebe nicht so ohne weiteres zu stemmen.

Die Preisträger

Diese beiden Betriebe konnten mit ihrem Engagement die Jury überzeugen.

  • Gewinner Kategorie "Handwerk bis 50 MA"

    Niepmann GmbH
    Volmerswerther Straße 43
    40221 Düsseldorf

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  • Gewinner Kategorie "Handwerk ab 50 Mitarbeiter"

    SOETEBIERS DORFBÄCKEREI GMBH
    Scharmbecker Dorfstraße 2 a
    21423 Winsen/Luhe

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Glückwünsche von Familien-ministerin Giffey

Da die Bundesministerin unseren Gewinner-Betrieben aufgrund der durch die Corona-Pandemie abgesagten #macherimpulse-Veranstaltung nicht persönlich gratulieren konnte, gibt es hier ihre Videobotschaft.

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Was die Mitarbeiter der Gewinnerbetriebe ...

... über Unternehmenskultur und Teamwork zu sagen haben, erfahren Sie hier!

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Über den #macherimpulse-Award

  • Viele Betriebe bieten dem Fachkräftemangel bereits erfolgreich die Stirn und nutzen die Chancen, die sich aus der Beschäftigung von Mitarbeitern aus verschiedenen Kulturen ergeben. Solche Macher wollen wir auszeichnen und ihren guten Ideen ein breiteres Forum geben.

  • Ein besonderes Interesse hat die IKK classic an Ihren Erfahrungen und Lösungen für die gesundheitlichen Herausforderungen, die sich für Betriebsinhaber, Führungskräfte und Mitarbeiter durch die Zusammenarbeit verschiedener Kulturen möglicherweise ergeben. Wir haben dafür gemeinsam mit EuPD Research einen Fragebogen entwickelt, auf dessen Grundlage unsere Jury entschieden hat, welcher Betrieb Herausragendes geleistet hat.

  • Der Award ist mit 5.000 Euro dotiert, die für Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung genutzt werden sollen. Außerdem erhalten die Gewinner eine Trophäe und eine Urkunde.

  • Toller Mehrwert für alle Teilnehmer: Jeder Betrieb hat nach Einreichen des Fragebogens eine Übersicht erhalten, wie er im Vergleich mit den anderen teilnehmenden Betrieben hinsichtlich der Chancenverwertung der kulturellen Vielfalt dasteht.

Unsere Jury