#macherimpulse – Handwerk am Puls der Zeit

Als Inhaber eines Handwerksbetriebes ist man heutzutage ein echter Allrounder: Es reicht längst nicht mehr aus, nur auf dem eigenen Fachgebiet kompetent zu sein, auch betriebswirtschaftliche und juristische Kompetenzen, Wissen rund um die Arbeitssicherheit und vieles mehr ist gefragt.

Da kann man nicht auch noch Experte für betriebliche Gesundheitsförderung sein. Als Partner des Handwerks unterstützt die IKK classic Betriebe und Handwerksorganisationen dabei, ihr Wissen rund um die betriebliche Gesundheit aktuell zu halten und weiter nach vorne zu bringen.

Mit den #macherimpulsen wollen wir größeren Grundsatzthemen und deren Auswirkungen auf die betriebliche Gesundheitssituation einen adäquaten Rahmen geben, um gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren, Best-Practice-Beispiele vorzustellen und besonderen Machern einen Raum zu geben.

Zum ersten Mal sind die #macherimpulse am 11.03.2020 auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München mit dem Thema „Kulturelle Vielfalt – Chancen nutzen“ zu Gast.

Sie setzen #macherimpulse? Dann bewerben Sie sich um unseren Award!

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Kulturelle Vielfalt – Chancen nutzen

Eines der drängendsten Probleme im Handwerk ist der Fachkräftemangel.

Vorurteile wie schlechte Entlohnung und harte körperliche Arbeit haften dem Handwerk unter Schülern trotz aller Bemühungen an und können als einer der Gründe für den Fachkräftemangel ausgemacht werden. Im Gegenzug zieht es Schulabgänger verstärkt an die Universitäten. Diese zunehmende Akademisierung verstärkt den Mangel an geeigneten Berufsanfängern, die die Altersstruktur im Handwerk „verjüngen“ könnten.

Am anderen Ende der Altersskala sorgt der Renteneintritt mit 67 für Probleme. Die über 50- und insbesondere die über 60-Jährigen schaffen es nur schwer, ihre gesundheitlichen Potenziale abzurufen, wie der Gesundheitsbericht der IKK classic belegt. Um gesundes Arbeiten auch im fortgeschrittenen Alter gewährleisten zu können, müssen alle Akteure – ob Verantwortliche in Betrieben, Krankenkassen und die Unfallversicherung – zusammenarbeiten.

Zwischen 200.000 und 250.000 zusätzliche Handwerker könnten die Betriebe derzeit zusätzlich beschäftigen, um ihre Auftragsbücher „abarbeiten“ zu können. Jedes Jahr bleiben zwischen 15.000 und 20.000 Lehrstellen unbesetzt. Hierdurch verschärft sich der Fachkräftemangel perspektivisch.

Ein möglicher Lösungsansatz: die Beschäftigung geflüchteter Menschen. Das birgt neben den bürokratischen Hürden auch neue Führungsherausforderungen für Betriebsinhaber. Denn neben dem Anteil an Beschäftigten mit Migrationshintergrund gibt es dann einen großen Strauß an kultureller Vielfalt im Betrieb, der bereichernd ist, aber auch viel Verständnis und Kommunikation auf allen Seiten erfordert – im stressigen Arbeitsalltag gerade für kleinere Betriebe nicht so ohne weiteres zu stemmen.

Der #macherimpulse-Award

  • Viele Betriebe bieten dem Fachkräftemangel bereits erfolgreich die Stirn und nutzen die Chancen, die sich aus der Beschäftigung von Mitarbeitern aus verschiedenen Kulturen ergeben. Solche Macher möchten wir gerne auszeichnen und ihren guten Ideen ein breiteres Forum geben.

    Machen Sie mit und bewerben Sie sich um den #macherimpulse-Award!

  • Ein besonderes Interesse hat die IKK classic an Ihren Erfahrungen und Lösungen für die gesundheitlichen Herausforderungen, die sich für Betriebsinhaber, Führungskräfte und Mitarbeiter durch die Zusammenarbeit verschiedener Kulturen möglicherweise ergeben. Wir haben dafür gemeinsam mit EuPD Research einen Fragebogen entwickelt, auf dessen Grundlage unsere Jury entscheiden wird, welcher Betrieb Herausragendes geleistet hat.

  • Wir sind uns bewusst, dass ein Handwerksbetrieb sicher nicht in allen Themenbereichen, die wir mit diesem Bogen abfragen, aktiv sein kann. Den Award können Sie natürlich auch gewinnen, wenn Sie nicht alle Fragen mit „trifft zu“ beantwortet haben. Die Jury wird in ihre Entscheidung auch individuelle andersartige Lösungsansätze miteinbeziehen.

  • Toller Mehrwert für alle Teilnehmer: Jeder Betrieb erhält nach Einreichen des Fragebogens eine Übersicht, wie er im Vergleich mit den anderen teilnehmenden Betrieben hinsichtlich der Chancenverwertung der kulturellen Vielfalt dasteht.

Eine prominent besetzte Jury ermittelt bis Mitte Januar den Gewinner des Awards


In 3 Schritten zum Award

Der Award wird am 11. März 2020 auf der IHM München verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert, die für Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung genutzt werden sollen. Außerdem erhält der Gewinner eine Trophäe und eine Urkunde.

Hier geht's zum Fragebogen!
  • bis 31.12.2019

    Fragebogen ausfüllen und einreichen

  • bis 15. 01.2020

    Juryentscheid

  • 11.03.2020

    Überreichung des Awards auf der IHM im Rahmen der Veranstaltung „Kulturelle Vielfalt – Chancen nutzen“

Noch mehr kulturelle Vielfalt ...

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