Behandlungen für das Urogenital­system

Das Urogenitalsystem wird auch als Harn- und Geschlechtsapparat bezeichnet. Es besteht aus Ausscheidungs- und Geschlechtsorganen, die aufgrund ihrer gemeinsamen Herkunft zusammengefasst werden. Urogenitale Organe liegen dicht beieinander und haben eine gemeinsame Ausführungsöffnung.

Zu den Ausscheidungsorganen gehören beim urogenitalen System die Nieren, sowie Harnleiter, Harnblase und Harnröhre. Zu den Geschlechtsorganen zählen einerseits äußere Geschlechtsorgane: Bei Frauen wird die Gesamtheit dieser als Vulva oder Scham bezeichnet, beim Mann als Penis und Hodensack. Andererseits gehören auch innere Geschlechtsorgane dazu, wie etwa bei Frauen Scheide (Vagina), Gebärmutter (Uterus) und Eierstöcke (Ovarien); beim Mann beispielsweise Hoden (Testis), Samenleiter (Ductus deferens) oder Vorsteherdrüse (Prostata).

Erkrankungen im urogenitalen System können all diese Organe betreffen. Chronische Nierenerkrankungen oder eine Niereninsuffizienz sind Beispiele für Krankheiten der Nieren, aber auch Diabetes kann sie belasten. Verschiedene Infektionen können das Urogenitalsystem angreifen, wie eine Gebärmutterhalsentzündung, Eichelentzündung oder Harnröhrenentzündung. Erkrankungen des urogenitalen Systems wie Endometriose können bis zur Unfruchtbarkeit führen. Eine Schwangerschaft ist für Patienten dann nicht mehr möglich – allerdings gibts es Möglichkeiten zur Behandlung. Besonders für Frauen ist eine regelmäßige gynäkologische Untersuchung wichtig. Für beide Geschlechter ist der Gang zum Urologen zur Untersuchung der Blase unverzichtbar, um Inkontinenz und Blasenkrebs vorzubeugen. Hier erfahren Sie alles über die Leistungen der IKK classic: Für die Erhaltung der Gesundheit des urogenitalen Systems und der frühzeitigen Diagnostik von Krankheiten der urogenitalen Organe.

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