Die IKK classic für freiwillig Versicherte

Sie wollen sich freiwillig versichern? Bei uns sind Sie richtig gut versorgt!

Ihre Gesundheit ist Ihr wichtigstes Gut! Daher sollten Sie bei der Wahl Ihrer Krankenkasse keine Kompromisse eingehen. Die IKK classic bietet Ihnen in puncto Sozialversicherung und Gesundheitsförderung besondere Leistungen. Damit Sie gesund bleiben. Und im Krankheitsfall schnell wieder gesund werden. 

Was ist die obligatorische Anschlussversicherung?

Endet die Versicherungspflicht oder die Familienversicherung in der IKK classic, wird die Versicherung ab dem Folgetag automatisch als obligatorische Anschlussversicherung in Form einer freiwilligen Versicherung weitergeführt. Diese Versicherung ist beitragspflichtig und zieht die Versicherungspflicht in der Pflegeversicherung nach sich.

Die Beiträge für diese Versicherung trägt in der Regel allein der Versicherte. Sie bemessen sich nach den beitragspflichtigen Einnahmen, die entsprechend nachzuweisen sind. Ohne einen solchen Nachweis muss die IKK classic den Höchstbeitrag zugrunde legen.

Die obligatorische Anschlussversicherung wird auch dann durchgeführt, wenn die für die freiwillige Versicherung erforderlichen Vorversicherungszeiten nicht erfüllt sind. Selbst bei relativ kurzer Zugehörigkeit zur gesetzlichen Krankenversicherung kann deshalb die Fortführung der Mitgliedschaft im Rahmen einer freiwilligen Krankenversicherung in Betracht kommen.

Doch es gibt auch Ausnahmen: Weisen Sie einen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall nach, wird die Anschlussversicherung nicht durchgeführt. Dafür haben Sie eine Austrittsfrist von 14 Tagen, die nach dem Hinweis Ihrer IKK classic startet. Bitte erklären Sie uns Ihren Austritt und weisen uns die anderweitige Absicherung nach. Ist die Austrittsfrist abgelaufen, kann die obligatorische Anschlussversicherung nur noch durch Kündigung beendet werden.

Wurde die obligatorische Anschlussversicherung zunächst – weil die IKK classic keine Kenntnis von einem anderweitigen Versicherungsschutz hatte – durchgeführt, wird sie rückwirkend aufgehoben, wenn Sie nachträglich einen lückenlosen anderweitigen Krankenversicherungsschutz nachweisen.

Hinweis: Die Anschlussversicherung ist nicht automatisch ausgeschlossen, wenn Sie Ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen. Zu den Besonderheiten bei der Wohnortverlegung ins Ausland beraten wir Sie gerne.

Wie funktioniert die Beitragsbemessung?

Für die Berechnung des Beitrags zur Kranken- und Pflegeversicherung gilt für

– freiwillige Mitglieder, die eine selbstständige Tätigkeit ausüben (dazu gehören auch selbstständig tätige Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH – Ihre Einkünfte aus der Geschäftsführertätigkeit gelten bei der Beitragsberechnung als Arbeitseinkommen, auch wenn diese als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit versteuert werden)
– freiwillige Mitglieder, deren Ehe- beziehungsweise Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz keiner gesetzlichen Krankenkasse angehört und Arbeitseinkommen und/oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt
– pflichtversicherte Mitglieder, beispielsweise Rentner, die eine Rente und/oder einen Versorgungsbezug beziehen und daneben noch selbstständig tätig sind

folgende Regelung:

Ihr monatlicher Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung wird von der IKK classic anhand des letzten Einkommensteuerbescheides nur noch vorläufig festgesetzt – nicht mehr bindend für das gesamte Jahr im Voraus. Sind daneben weitere Einkünfte wie eine Rente oder Einkünfte aus Kapitalvermögen vorhanden, gelten die daraus berechneten Beiträge ebenfalls nur noch vorläufig.

Erst nach Vorlage des Einkommensteuerbescheides für das Jahr 2018 werden die vorläufigen Beiträge ab dem 01.01.2018 rückwirkend korrigiert und in einem endgültigen Bescheid festgesetzt: Grundlage sind die tatsächlich beitragspflichtigen Einkünfte in diesem Kalenderjahr. Lagen diese unter dem Einkommen, erfolgt – mit Blick auf die gesetzlichen Mindestbemessungsgrenzen – eine Beitragsrückerstattung. Lagen sie darüber, wird eine Nachzahlung fällig.

Anhand des neuen Einkommensteuerbescheides wird außerdem der künftige Beitrag ab dem Monat, der auf die Erstellung des Steuerbescheides folgt, erneut vorläufig festgesetzt: So kann der monatliche Beitrag für 2019 erst anhand des Einkommensteuerbescheides für 2019 endgültig festgesetzt werden.

Wer nicht von der vorläufigen Beitragsfestsetzung betroffen ist

Freiwillige Mitglieder, deren zuletzt nachgewiesene beitragspflichtige Einkünfte die Beitragsbemessungsgrenze überschreiten und die keine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen, werden in das Verfahren der vorläufigen Beitragsfestsetzung nicht einbezogen. Stattdessen erhalten diese bei Nachweis niedrigerer Einkünfte eine Erstattung der zu viel gezahlten Beiträge – innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für das die Beiträge fällig wurden. Eine solche Erstattung kann also erstmalig für das Kalenderjahr 2018 beantragt werden – sofern der Einkommensteuerbescheid bis zum 31.12.2021 vorgelegt wird.

Gesetzlich oder privat versichern?

Für junge, ledige Selbstständige und höherverdienende Angestellte können die Prämien der PKV zunächst günstiger sein als die Beiträge zur GKV. Sobald Sie eine eigene Familie haben, dreht sich in der Regel der Vorteil. In der PKV müssen für alle Familienmitglieder private Krankenversicherungen abgeschlossen werden. Zusammengerechnet können die Kosten also deutlich über dem Höchstbeitrag der GKV liegen.

Die gewünschten Leistungen für ambulante und stationäre Behandlungen sowie für Zahnbehandlungen können in der PKV frei gewählt werden. Um die Prämien zu senken, können beispielsweise Leistungen bei bestimmten Erkrankungen oder die Kostenerstattung von Medikamenten vom Vertrag ausgenommen oder eine generelle Selbstbeteiligung vereinbart werden. Vertraglich zugesicherte Leistungen müssen erbracht und können nicht nachträglich eingeschränkt werden. Gewünschte Leistungen können über Wahltarife auch bei der GKV vereinbart werden.

Selbstständige können nicht von der PKV in die GKV zurückkehren. Ein Wechsel ist nur möglich, wenn die hauptberufliche Selbstständigkeit aufgegeben und stattdessen in einem Beschäftigtenverhältnis gearbeitet wird, bei dem das Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze für die GKV liegt. Die selbstständige Tätigkeit kann weiter ausgeführt werden, wenn sie nachweislich nicht den Hauptanteil der Einnahmen und der Arbeitszeit ausmacht. Privat versicherte Angestellte, die arbeitslos werden und Arbeitslosengeld I erhalten sind wieder versicherungspflichtig und kehren somit automatisch in die GKV zurück. Liegt bei einem neuen Arbeitsverhältnis das Einkommen erneut oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze, können freiwillig Versicherte in der GKV bleiben.

Gut zu wissen: Diese Möglichkeiten einer Rückkehr in die GKV gelten nur für Personen, die noch nicht 55 Jahre alt sind. Über 55-Jährige haben nur eine Chance, wenn sie in den letzten fünf Jahren mindestens einen Tag in der GKV versichert waren.

3 Gründe für die IKK classic

Mitglied werden
  • Mit den Angeboten des IKK Gesundheitskontos bleiben Sie gesund und aktiv.

    Mehr erfahren
  • Beim Bonusprogramm der IKK classic erhalten Sie bis zu 150 Euro für gesundheitsfördernde Maßnahmen.

    Mehr erfahren
  • Mit unseren Wahltarifen können Sie bis zu 900 Euro jährlich sparen! Wir helfen Ihnen, genau den Tarif zu finden, der zu Ihnen passt.

    Mehr erfahren

Besonderheiten für Selbstständige

Krankengeld

Selbstständige können in der freiwilligen Versicherung zwischen dem allgemeinen Beitragssatz mit Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit und dem ermäßigten Beitragssatz ohne Anspruch auf Krankengeld wählen.

Mindestbemessungsgrundlage

Für hauptberuflich Selbstständige wurde 2019 die Mindestbemessungsgrundlage für die Berechnung der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung von monatlich 2.283,75 € (2018) auf 1.038,33 € monatlich gesenkt. Damit reduziert sich die Beitragsbelastung für Selbstständige mit geringen Einkünften erheblich.

Weiterer Vorteil: Die bisherige Sonderregelung für Selbstständige mit einer Beitragsentlastung entfällt, da auch dieser Personenkreis von der abgesenkten Mindestbemessungsgrundlage profitiert. Damit entfällt auch die zusätzliche Antragstellung für die Inanspruchnahme der Beitragsentlastung.

Für gering verdienende und weitgehend nicht vermögende hauptberuflich Selbstständige kann der Beitrag zur freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung unter bestimmten Voraussetzungen nur noch für das Jahr 2018 rückwirkend gemindert werden, um soziale Härten zu vermeiden.

Aber auch Existenzgründer mit einem Gründungszuschuss profitieren von der Absenkung der Mindestbemessungsgrundlage von 1.522,50 € (2018) auf 1.038.33 € monatlich.

Sofern die Beiträge derzeit aus den monatlichen Mindestbemessungsgrundlagen in Höhe von 1.522,50 € bzw. 2.283,75 € gezahlt werden, passen wir automatisch die Beiträge an und informieren Sie schriftlich über den neuen Beitrag ab 01.01.2019.

Fimenkunden-Newsletter

Spannende News, Angebote für Firmenkunden und aktuelle Informationen: Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden!

Mehr erfahren

Seminare und Onlinekurse

In unserer Seminardatenbank finden Sie eine große Auswahl an Seminaren in Ihrer Nähe und ein breites Angebot an Onlinekursen.

Mehr erfahren

Besonderheiten für höherverdienende Arbeitnehmer

Zur Beendigung der Versicherungspflicht kommt es bei Beschäftigten u. a. wegen des Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Auch in diesen Fällen wird die bisherige Pflichtversicherung durch die obligatorische Anschlussversicherung fortgeführt.

Eine wichtige Besonderheit gilt, wenn ein bisher krankenversicherungspflichtig beschäftigter Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechselt und das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze liegt: Dann besteht Krankenversicherungsfreiheit unmittelbar ab Aufnahme der neuen Beschäftigung.

Arbeitnehmer, die erstmalig im Inland eine Beschäftigung mit einem regelmäßigen Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze aufnehmen, sind ebenfalls vom Beginn der Beschäftigung an krankenversicherungsfrei. Das einmalige Beitrittsrecht kann dabei nur innerhalb von drei Monaten ausgeübt werden. Die freiwillige Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag der Beschäftigungsaufnahme.

Eine freiwillige Mitgliedschaft in der Krankenversicherung zieht Versicherungspflicht in der Pflegeversicherung nach sich.

Auf einen Blick:
Gesetzliche Krankenversicherung Private Krankenversicherung
Beitrag: abhängig vom Einkommen und eventuell gewählten Zusatztarifen abhängig vom Gesundheitszustand und von gewünschten Leistungen
Familienangehörige: beitragsfrei mitversichert jede Person ist extra zu versichern
Leistungen: gesetzlich festgeschrieben, erweiterbar durch Wahltarife frei vereinbar

Beitragszuschuss Arbeitgeber

Bestimmte Beschäftigte erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zu ihrem Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag. Hierzu gehören u. a. Arbeitnehmer, die wegen der Höhe ihres regelmäßigen Jahresarbeitsentgelts krankenversicherungsfrei sind oder sich bei der Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze von der Krankenversicherungspflicht haben befreien lassen.

Für freiwillig versicherte Arbeitnehmer ist als Beitragszuschuss der Betrag zu zahlen, den der Arbeitgeber im Falle von Krankenversicherungspflicht als Arbeitgeberbeitragsanteil zu zahlen hätte. Entsprechendes gilt für Privatversicherte. Allerdings ist hier höchstens die Hälfte des Betrages zu zahlen, den der Arbeitnehmer für seine private Kranken- und Pflegeversicherung tatsächlich aufwendet.

Neu: Ab 2019 beinhaltet der Beitragszuschuss des Arbeitgebers auch den kassenindividuellen Zusatzbeitrag!

Alternative Heilmethoden

Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zur klassischen Schulmedizin und chemisch hergestellten Medikamenten.

Mehr erfahren

Die Zusatzleistungen der IKK classic

Gesundheitskurse/Onlinekurse

90 Euro pro Kurs, maximal zwei Kurse jährlich – maximale Erstattung: 180 Euro. 
Auf der IKK-Webseite unter Gesundheitskurse können Sie mit Hilfe der Kurssuche zertifizierte Angebote in Ihrer Region finden. Außerdem können Sie im IKK-Servicecenter eine Liste mit zertifizierten Gesundheitskursen erhalten. Zertifizierte Kurse von Sport- und Turnvereinen sowie Fitnessstudios werden bezuschusst, wenn dafür eine gesonderte Kursgebühr erhoben wird. Gesundheitskurse für Kinder werden ab einem Alter von sechs Jahren bezuschusst.

IKK Aktiv-Tage

Maximale Erstattung: 180 Euro. Was die IKK Aktiv-Tage genau sind? Die IKK Aktiv-Tage sind ein viertägiger Aufenthalt in einer Kureinrichtung, bei dem Sie an zwei Gesundheitskursen Ihrer Wahl teilnehmen. Wir bezuschussen Ihre Teilnahme an zwei Kursen mit 180 Euro.

MammaCare

Sie bekommen bis zu 35 Euro erstattet. Denn: Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Die Selbstuntersuchung der Brust kann hier frühzeitige Hinweise geben. Das nötige Fingerspitzengefühl dafür zeigt Ihnen eine qualifizierte Trainerin innerhalb kleiner Gruppen.

Reiseschutzimpfungen

Die IKK Kostenübernahme für den Impfstoff: 100 Prozent – abzüglich gesetzlicher Zuzahlung. Kostenübernahme für ärztliche Leistungen: in Höhe der vereinbarten vertragsärztlichen Vergütung. 

Erweiterte Vorsorgeleistungen für Schwangere

Das können zum Beispiel sein: Toxoplasmosetest oder der Triple-Test. Wir erstatten maximal 100 Euro. 

Künstliche Befruchtung

Bei IKK-versicherten Ehepaaren werden bis zu 500 Euro des zu zahlenden gesetzlichen Eigenanteils pro Versuch erstattet. 

Hebammenrufbereitschaft

Wir erstatten bis zu 250 Euro.

Mineralstoffe für Schwangere

Das sind: ärztlich verordnete, nicht verschreibungs-, aber apothekenpflichtige Arzneimittel mit den Wirkstoffen Folsäure, Magnesium und Eisen. Wir erstatten bis zu 100 Euro. Die Erstattung von Kosten für Nahrungsergänzungsmittel mit den genannten Wirkstoffen ist nicht möglich.

Professionelle Zahnreinigung (für Versicherte ab 18 Jahre)

Die IKK erstattet bis zu 40 Euro. 

Osteopathie

Bei einem anerkannten Osteopathen erstatten wir vier Sitzungen zu je 40 Euro. Maximal werden also 160 Euro erstattet. Der Therapeut muss dabei eine qualifizierte osteopathische Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Für eine Erstattung ist zudem eine ärztliche Verordnung erforderlich, wenn die osteopathische Behandlung nicht durch einen Arzt oder Heilpraktiker erfolgt.

Homöopathische Arzneimittel (für Versicherte ab 12 Jahre)

Die IKK erstattet bis zu 50 Euro. Homöopathische Arzneimittel sind dann erstattungsfähig, wenn sie den deutlich erkennbaren Hinweis „homöopathisches Arzneimittel“ tragen, von einem Arzt verordnet werden, nicht verschreibungspflichtig, aber apothekenpflichtig sind.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Das Bonusprogramm der IKK classic, das IKK Gesundheitskonto oder die IKK Wahltarife - finden Sie heraus, was zu Ihnen passt.

Jetzt berechnen