Frau steht auf der Waage um BMI zu errechnen

BMI-Rechner: Berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index

Der Body-Mass-Index (BMI) hilft Ihnen, das Idealgewicht zu erreichen. Doch was bedeutet eigentlich ideal? Eine Orientierung bietet unser BMI-Rechner. Es handelt sich dabei um einen guten Richtwert, um einzuschätzen, ob Sie normal-, unter- oder übergewichtig sind. Berechnen Sie jetzt Ihren BMI.

Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) teilt die BMI-Werte von Erwachsenen grob in vier Klassen von Körpergewicht ein: Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas – also starkes Übergewicht. 

Unser BMI-Rechner

Körpergröße

185cm

Gewicht

80kg

Sie haben Normalgewicht.

Ihr BMI Wert beträgt:

23.4
BMI Waage Zeiger der BMI Waage

BMI berechnen bei Frauen, Männern und Kindern: Gibt es Unterschiede? 

Der Body-Mass-Index unterscheidet nicht zwischen den Geschlechtern. Er wird bei Männern und Frauen gleich berechnet. Lediglich die Ober- und Untergrenzen liegen bei Frauen etwas niedriger als bei Männern.

Der Body-Mass-Index für Kinder stellt einen Sonderfall dar. Denn bei jungen Menschen verändert sich der Körperfettanteil in der Wachstumsphase ständig. Anders als bei Männern und Frauen muss bei ihnen auch das Geschlecht und die körperliche Entwicklung individuell berücksichtigt werden. Denn die Körper von Jungen und Mädchen wachsen nicht gleichmäßig, sondern in Schüben.

Das heißt: Es lassen sich keine klaren Grenzen für den idealen BMI-Wert setzen. Ein gesunder Lebensstil bildet schon im Kindesalter die Grundlage, dass der Body-Mass-Index später im Normalbereich liegt. 

Wie berechne ich meinen Body-Mass-Index?

Der BMI berechnet sich aus dem Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm zur Körpergröße in Metern. BMI-Werte zwischen 18,5 und 24,9 gelten als Normalgewicht. Ab 25 spricht man von Übergewicht, ab einem Wert von 30 sogar von Adipositas.

  • Die Body-Mass-Index-Formel

    Die Berechnung beruht auf folgender Body-Mass-Index-Formel:
    BMI = Körpergewicht [kg] / (Körpergröße [m])²

  • Beispiel

    Eine 30-jährige Person wiegt 65 kg und ist 1,62 m groß.
    Rechnung: (65kg) / (1,62 m)² = 24,8.

    Anhand einer BMI-Tabelle lässt sich nun ablesen, welches Gewicht als normal gilt. Das Gewicht der Person aus dem Beispiel liegt somit im Normalbereich.

Klasse von Körpergewicht BMI Männer BMI Frauen

Untergewicht

unter 20

unter 19

Normalgewicht

20-25

19-24

Übergewicht

26-30

25-30

Adipositas

31-40

31-40

starke Adipositas

über 40

über 40

Gibt es einen medizinisch perfekten BMI? 

Einen perfekten BMI-Wert gibt es nicht, da der Body-Mass-Index nur eine beschränkte Aussagekraft hat. Muskeln wiegen zum Beispiel mehr als Fettgewebe. Kraftsportlerinnen und -sportler haben zum Beispiel aufgrund ihrer Muskelmasse ein höheres Gewicht, was sich wiederum negativ auf den BMI auswirkt – trotz ausgewogener Ernährung und gesunder Lebensweise. Umgekehrt können dünne Menschen mit einem niedrigen BMI einen hohen Körperfettanteil aufweisen.

Denn der BMI gibt keine Auskunft über die Verteilung des Körperfetts. Beispielsweise erhöht Bauchfett – oder auch Viszeralfett – das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Warum sollte ich meinen BMI kennen?

Der Body-Mass-Index lässt sich schnell berechnen. Mit ihm lässt sich das eigene Körpergewicht auf einen Blick beurteilen. Studien belegen bei einem BMI außerhalb des Normalbereiches ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Konzentrationsschwächen, Haarausfall und Schlafstörungen. Deshalb ist es ratsam, das eigene Gewicht mithilfe des BMI im Normalbereich zu halten.

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Nützlich neben dem BMI: Wie viele Kalorien darf ich am Tag zu mir nehmen?

Wer abnehmen oder zumindest nicht zunehmen will, braucht Informationen über seinen Grundumsatz. Dieser gibt die Höhe des eigenen Kalorienbedarfs an.

Für eine gesunde Lebensweise lohnt es sich, den eigenen Kalorienbedarf zu kennen. Denn wer zum Beispiel mehr Sport treibt, benötigt auch mehr Energie. Eine Orientierung dafür bietet der Grundumsatzrechner nach der Harris-Benedict-Formel: Er ermittelt den Kalorienbedarf pro Tag. Damit der Körper innerhalb eines Tages bei völliger Ruhe seine Funktionen aufrechterhält, benötigt er eine bestimmte Energiemenge – den Grundumsatz. Mit unserem Grundumsatzrechner ermitteln Sie Ihren Kalorienbedarf.

BMI bei Kindern: Was ist bei der Berechnung des BMIs bei Kindern zu beachten? 

Eine BMI-Berechnung bei Kindern ist erst ab dem achten Lebensjahr sinnvoll. Um falsche Interpretationen bei der Bestimmung des Körpergewichts von Kindern und Jugendlichen vorzubeugen, gibt es bestimmte BMI-Normwertkurven – auch Perzentilkurven genannt. Eltern finden diese zum Beispiel im Kinderuntersuchungsheft (U-Heft). Wer unsicher ist, ob sein Kind an Über- oder Untergewicht leidet, sollte seinen Kinderarzt zu Rate ziehen. Er oder sie kann am besten einschätzen, ob die Gewichtsentwicklung im normalen Rahmen liegt. 

BMI-Alternativen: Warum der Body-Mass-Index manchmal nicht ausreicht

Der BMI gibt eine gute Orientierung, weil er Körpergröße und Gewicht ins Verhältnis setzt. Allerdings kann dieser Wert keine Aussage darüber treffen, wie das Körperfett verteilt ist. Auch können Menschen einen guten BMI voweisen, obwohl sie keinen gesunden Lebensstil führen. 

Es ist wichtig festzuhalten: Dünne Menschen sind nicht gleichzeitig gesund, ebensowenig sind dickere Personen krank. Um weitere Dimensionen messbar abzubilden, gibt es noch weitere Kennzahlen, zum Beispiel den Taille-Hüft-Quotient. Mehr dazu im Artikel BMI und Alternativen.

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Was bedeuten Adipositas und Anorexie?

Was ist Adipositas?
Adipöse Menschen haben starkes Übergewicht, das durch eine übermäßige Zunahme des Körperfetts verursacht wird. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort “adeps“ (Fett) ab. Adipositas entsteht, wenn man im Alltag weniger Energie verbraucht, als man mit der Nahrung aufnimmt. Die Frage, ob Adipositas als eigenständige Krankheit oder allein als Risikofaktor für Folgeerkrankungen zu werten ist, ist umstritten. Allerdings können auch ohne Folgeerkrankungen bereits erhebliche Einschränkungen im Alltag und starker subjektiver Leidensdruck bestehen. Sobald der Body-Mass-Index (BMI) einen Wert von 30 überschreitet, gilt eine Person als adipös.

Was ist Anorexie?
Anorexie ist eine Essstörung. Der medizinische Begriff lautet “Anorexia nervosa“ und steht für “nervlich bedingte Appetitslosigkeit“. Betroffene verlieren den Appetit oder das Verlangen nach Nahrung. Aufgrund dessen kommt es zu einem starken Gewichtsverlust oder anhaltenden Untergewicht. Menschen, die unter Anorexie leiden, fühlen sich unwohl in ihrem Körper, befürchten zu dick zu sein und haben Angst zuzunehmen. Sie kontrollieren präzise ihre Ernährungsgewohnheiten, zählen Kalorien oder schneiden ihre Mahlzeiten in sehr kleine Teile. Anorexie ist eine nach ICD-10 klassifizierte Krankheit und führt unter anderem zu starken Beeinträchtigungen vieler Organe wie zum Beispiel dem Herz, Darm und Nieren. Ab einer Unterschreitung des BMI-Wertes von 18,5 gilt eine Person als untergewichtig.

 

Anorexie und Adipositas: Ab wann wird’s kritisch?  

Beide Extreme können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und sollten auf jeden Fall beobachtet werden. Bei einem BMI-Wert von unter 14,5 droht bereits akute Lebensgefahr. Denn es kann zu Beeinträchtigungen des Stoffwechsels im Gehirn kommen.   

Als kritisches Übergewicht gilt ein Wert von 35,0 oder mehr (Adipositas Grad II). Entscheidend hierfür ist jedoch auch die Fettverteilung am Körper. Um individuelle Körpermerkmale bei der Beurteilung miteinzubeziehen, gibt es Alternativen zum BMI, die den Wert ergänzen und so eine genauere Beurteilung von Unter- oder Übergewicht ermöglichen.

Zahntechnikerin arbeitet an einem Implantat

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