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Psychische Gesundheit: Alles rund um die Seele

Leistungsdruck, Dauererreichbarkeit und Freizeitstress – im rasanten Alltag kommen viele Menschen kaum noch zur Ruhe. Darunter leidet die mentale Gesundheit: Psychische Erkrankungen stellen mittlerweile die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit dar. Das wollen wir ändern! Damit Ihre Seele in Balance bleibt, bieten wir Ihnen kompetente Hilfe – immer passend für Ihre Lebenssituation.

Behandlungen bei psychischen Erkrankungen

Wenn die Seele um Hilfe ruft, benötigen psychisch erkrankte Menschen die richtige Unterstützung. Ob ambulant, stationär oder online – die IKK classic bietet Ihnen genau die Behandlung, die am besten zu Ihrer Lebenssituation passt.

Mann liegt deprimiert auf einer Couch und hält den Arm vor sein Gesicht © laflor
Besondere Versorgung

Online-Therapie mit Valecura

Bei psychischen Problemen wie Depressionen, Ängsten oder Burn-out brauchen Betroffene schnelle Hilfe. Das Online-Therapieprogramm Valecura bietet ihnen spezialisierte und flexible Betreuung.

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Frau steht alleine am Bahnsteig, während eine gelbe U-Bahn vorbeifährt © Getty Images
Besondere Versorgung

Ambulante Komplexbehandlung

Sie stehen vor einer akuten Belastungssituation? Das ambulante Versorgungsprogramm der IKK classic hilft Ihnen bei der Bewältigung – flexibel, wohnortnah und mit zusätzlicher Online-Unterstützung.

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Patient im Gespräch mit seinem Therapeuten © iStockphoto
Besondere Versorgung

Stationäre Behandlung für psychisch Erkrankte

In Koordination mit niedergelassenen Medizinern betreut das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Menschen, die an schweren psychischen Erkrankungen leiden – ambulant, teilstationär oder stationär.

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Patient nutzt eine digitale Gesundheitsanwendung auf seinem Smartphone, das Display zeigt eine Röntgenaufnahme © IKK Classic
Behandlung

Digitale Helfer

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten sowie der Verbesserung Ihrer Lebensqualität unterstützen. Die IKK classic übernimmt die Kosten.

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Wenn Erkrankungen die Seele belasten

Schwere Erkrankungen wie Krebs belasten nicht nur den Körper, sonden stellen auch die Psyche vor große Herausforderungen – das gilt sowohl für die Patienten selbst als auch für ihre Angehörigen. Wir unterstützen Betroffene dabei, ihre mentale Gesundheit zu stärken.

Psychoonkologische Behandlung

Wer plötzliche die Diagnose Krebs erhält, fällt oft auch seelisch in ein tiefes Loch. Die psychoonkologische Versorgung hilft Krebspatienten dabei, Kraft zu schöpfen und ihr Leben trotz ihrer Erkrankung positiv zu gestalten.

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Mutter hält ihren Sohn tröstend im Arm © Stocksy

Besondere Versorgung

Hilfe für betroffene Familien

Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, belastet das alle Familienmitglieder – auch Partner und Kinder. Diesen Familien bieten wir eine individuelle Betreuung durch einen Familien-Scout an.

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Junge in blauem T-Shirt hält seine kleine Schwester im Arm © Stocksy

Vorsorge

Prävention für Geschwister

Kinder mit kranken Geschwistern sind besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Das Präventionsprogramm SuSi hilft ihnen, die Situation zu verstehen und eigenständig zu bewältigen.

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Entspannt gegen seelischen Stress

Stress schadet Körper und Geist. Förden Sie deshalb Ihr emotionales Wohlbefinden, indem Sie einfach mal abschalten. Unsere Entspannungsangebote helfen Ihnen dabei – per App, online oder vor Ort.

junge Frau sitzt im Schneidersitz in ihrem Wohnzimmer und nimmt an einem Online-Entspannungskurs teil © Stocksy

Kursangebote

Kurse zum Entspannen

Sie wollen dem hektischen Alltag entfliehen? Wie wäre es mit Yoga, Pilates oder autogenem Training? Wählen Sie aus zahlreichen Entspannungsangeboten eines aus, das zu Ihnen passt.

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drei Bauarbeiter sitzen mit geschlossenen Augen im Schneidersitz und entspannen © iStockphoto

App

Anti-Stress-App (Kenkou)

Mit der App Kenkou können Sie Ihren Stresspegel jetzt ganz einfach selbst messen und beobachten: jederzeit und überall. Nur fünf Minuten täglich helfen Ihnen dabei, den (Berufs-)Alltag entspannter zu meistern.

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Psychische Gesundheit: Die innere Mitte wiederfinden

Ob Depressionen, Angststörungen oder Demenzerkrankungen: Psychische Erkrankungen sollten nicht unterschätzt werden. Oft gehen noch weitere Krankheiten mit psychischen Störungen einher: Zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Psychische Krankheiten können sowohl Vorläufer als auch Folge dieser Leiden sein.

Dem Bundesgesundheitsministerium zufolge muss jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens aufgrund einer psychischen Erkrankung in Behandlung. Weltweit sind demnach Depressionen, Alkoholerkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenien die häufigsten Erkrankungen.

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sterben Menschen mit psychischen Störungen im Schnitt 20 Jahre jünger als seelisch gesunde Menschen. Die meisten Todesfälle sind oft nicht auf eine bestimmte Ursache zurückzuführen, sondern stehen häufig mit anderen nichtübertragbaren, also zum Beispiel chronischen Krankheiten in Verbindung. Besonders diese Wechselwirkungen werden oft übersehen.

Mentale Gesundheit ernst nehmen

Belastungen der psychischen Gesundheit sind weit verbreitet. Der IKK-Fehlzeitenanalyse zufolge waren im Jahr 2019 psychische Erkrankungen die Ursache von fast 17 Prozent aller Krankschreibungen – damit sind seelische Störungen die zweithäufigste Ursache von Arbeitsunfähigkeit, knapp dahinter befinden sich Verletzungen und Vergiftungen. Die häufigste Ursache für Krankschreibungen sind Beschwerden des Muskel-Skelett-Systems, darunter treten Rückenschmerzen besonders oft auf. Und auch Rückenschmerzen haben oft psychosomatische Ursachen.

Aber was sind psychische Erkrankungen eigentlich genau? Klar ist: Sie sind zu unterscheiden von normalen Belastungen des Alltages – also punktuell auftretende belastende Situationen, die zu Schlaflosigkeit führen oder Unwohlsein verursachen. Es sind Krankheiten, die behandelt werden müssen.

Psychische Gesundheit: Definition und Risikofaktoren

Laut Definition der WHO ist psychische Gesundheit ein Zustand des emotionalen Wohlbefindens. Eine psychisch gesunde Person kann einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten, normale Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und ihre Fähigkeiten ausschöpfen.

Psychische Störungen dagegen zeigen sich in einer "Kombination von belastenden Gedanken, Emotionen, Verhaltensweisen und Beziehungen zu anderen", die sich zum Beispiel in Form von Depressionen, Angststörungen oder Psychosen äußern können. Die Risikofaktoren, die eine psychische Erkrankung begünstigen können, entspringen drei Dimensionen: aus individuellen Merkmalen, sozialen Verhältnissen und Umweltfaktoren.

Diese Faktoren belasten die Psyche

Die Risikofaktoren, die eine psychische Erkrankung begünstigen können, entspringen drei Dimensionen:

  • Individuelle Merkmale

    Das Risiko, an einer psychischen Erkrankung zu leiden, kann bei einer Person aufgrund von bestimmten genetischen und biologischen Eigenschaften höher sein. Aber auch Faktoren wie emotionale und soziale Intelligenz können die psychische Gesundheit belasten.

  • Soziale Verhältnisse

    Hier geht es um die Stellung der Person in der Gesellschaft. Sozioökonomischer Status, die Lebens-, Bildungs-, und Arbeitsbedingungen sowie die Möglichkeiten, das eigene Leben selbst gestalten zu können und Chancen in der Arbeitswelt zu sehen.

  • Umweltfaktoren

    Hierunter werden alle Faktoren gefasst, die im Umfeld einer Person eine Rolle spielen. Konkret sind das der Zugang zu Basiseinrichtungen und -diensten, aber auch die kulturelle Glaubenshaltung sowie Einstellungen und Praktiken gegenüber der Sozial- und Wirtschaftspolitik spielen eine Rolle.

So beugen Sie psychischen Belastungen vor

Die Ursachen, an einer psychischen Erkrankung zu erleiden, sind also vielfältig. Doch manche Faktoren lassen sich individuell auch beeinflussen, um so einer seelischen Belastung vorzubeugen. Eine ungesunde Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum zum Beispiel können die mentale Gesundheit belasten. Sport und regelmäßige Entspannungsphasen dagegen sind nicht nur gut für die Gesundheit im körperlichen Sinne: Sie helfen auch gegen Stress und halten geistig fit. Das kann beispielsweise dem Burn-out-Syndrom vorbeugen.

Schlagwort bei der Prävention ist psychische Resilienz: Ganz allgemein sind damit individuelle Belastbarkeit und innere Stärke gemeint. Früher wurde mit diesem Wort die Fähigkeit beschrieben, Krisen und Extremsituationen zu meistern. Heute ist eine Person resilient, wenn sie mit den Belastungen des Alltages mental gut umgehen kann. Besonders resiliente Menschen können auch in Krisenerfahrungen etwas positives erkennen oder sehen zumindest einen Weg, den sie in schwierigen Zeiten beschreiten können.

In der Medizin wurde mit dem Begriff der Resilienz ein Paradigmenwechsel im Bereich der psychischen Gesundheit vollzogen. Heute wird der Fokus der Forschung weniger darauf gesetzt, was psychisch krank macht. Vielmehr wird danach geforscht, was gesund hält und nach Möglichkeiten gesucht, diese Fähigkeiten zu fördern und zu stärken.

Therapie bei psychischen Störungen

So vielfältig die Ursachen sind, so vielfältig kann die Therapie sein, um bei einer Erkrankung wieder psychisch gesund zu werden. Unterschieden werden zwischen zwei Behandlungsformen: somatische und psychotherapeutische Behandlungsmethoden. Bei der Therapie kommen meist Elemente aus beiden Methoden zum Einsatz.

  • Somatische Behandlung

    Hierunter zählt die Verschreibung von Medikamenten, aber auch Therapien, die das Hirn stimulieren. So zum Beispiel die Elektrokrampftherapie (EKT), auch Elektrokonvulsionstherapie genannt. Dabei wird unter Narkose und Muskelrelaxation durch kurze elektrische Reizungen des Hirns ein generalisierter Krampfanfall ausgelöst.

    Diese Therapieform war umstritten, allerdings weist der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer darauf hin, dass sich die EKT bei bestimmten Krankheiten als überaus wirksam erwiesen hat und heutzutage als sicheres Verfahren gilt – zum Beispiel bei der Behandlung einer Therapie-resistenten Depression.

  • Psychotherapeutische Methoden

    In der Psychotherapie kommen verschiedene Therapieformen wie Einzel-, Gruppen-, oder Familientherapie zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es in der Verhaltenstherapie verschiedene Techniken wie Entspannungstrainings oder Konfrontationstherapien.

IKK Med

Haben Sie Fragen zu einer Krankheit, Behandlung oder einem Medikament? Dann fragen Sie uns gern. Über unsere kostenlose Hotline IKK Med stehen Ihnen unsere Experten zu Verfügung und beraten Sie zu medizinischen Angelegenheiten.

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