Frau misst ihren Blutzucker

Diabetes: Typen, Therapien und Kostenübernahme

Mehr als 500.000 Erwachsene in Deutschland erkranken jedes Jahr neu an Diabetes mellitus, bei den über 65-Jährigen liegt der Anteil der Betroffenen mittlerweile bei fast 25 Prozent, so die Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Auch Sie sind von der sogenannten „Zuckerkrankheit“ betroffen oder möchten vorbeugen? Wir unterstützen Sie.

Wie entsteht Diabetes mellitus?

Plötzliche Schwäche und Müdigkeit bis hin zu Ohnmacht, häufiges Wasserlassen und starker Durst – das sind die typischen Anzeichen von Diabetes mellitus. Sie entstehen dadurch, dass unsere Körperzellen nicht ausreichend mit Energie (Glukose/Zucker) aus der Nahrung versorgt werden, sich der Zucker im Blut ansammelt und mit dem Urin ausgeschieden wird. Deshalb auch der Name Diabetes mellitus, was aus dem Griechischen ins Deutsche mit "honigsüßer Durchfluss" übersetzt werden kann.

Diese Stoffwechselerkrankung führt zur Unterzuckerung mit oben beschriebenen Warnzeichen, die unbehandelt zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann. Sie ist nicht ausheilbar und muss je nach Schweregrad und Untertyp mit Insulingaben behandelt werden.

Der Grund dafür: Dem Körper steht nicht ausreichend Insulin zur Verfügung. Bei gesunden Menschen wird Insulin in der Bauchspeicheldrüse produziert. Es sorgt dafür, dass Zucker in Form von Glukose, die der Körper während der Verdauung beim Abbau von Kohlenhydraten herstellt, vom Blut in die Körperzellen gelangen kann.

Betroffene von Diabetes in Deutschland: Statistik

Welche Diabetes-Typen gibt es?

Infografik depressive Stimmung: Person mit langen Haaren, in der verschiedene Smileys sind

Typ-2-Diabetes (Insulinverlust)

Die häufigste Form des Diabetes mellitus entsteht erst im Laufe des Lebens – meistens bedingt durch einen Lebensstil mit zu wenig Bewegung und zu viel kohlenhydratreicher Ernährung.

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Illustration Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)

Bei diesem Diabetes-Typ ist der Blutzucker einer schwangeren Frau entweder dauerhaft oder nach den Mahlzeiten ungewöhnlich lang erhöht. In der Regel verschwindet der Diabetes nach der Geburt des Kindes wieder.

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Illustration Diabetes Typ 3

Typ-3-Diabetes: Weitere Arten von Diabetes

Verschiedene, seltenere Diabetes-Formen, die auf andere Weise entstehen als der Typ-1 und der Typ-2-Diabetes, werden unter Typ-3-Diabetes zusammengefasst. Diese Formen werden unter anderem durch Gendefekte, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Autoimmunerkrankungen, Chemikalien, Medikamente, Alkoholmissbrauch, Stoffwechselstörungen oder Viren verursacht, oder aber vererbt.

Mutter trägt ihr Baby auf dem Arm und telefoniert

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Was bezahlt die IKK classic bei Diabetes?

Programme und Behandlungen für Diabetikerinnen und Diabetiker

Sie leiden bereits an Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2? Dann erhalten Sie bei der IKK classic eine besondere Versorgung: Sie können an den strukturierten Behandlungsprogrammen für Chroniker von IKK Promed teilnehmen, auch bekannt unter dem Namen Disease-Management-Programm, kurz DMP. Das Ziel: Die Lebensqualität von chronisch erkrankten Menschen nachhaltig zu steigern.

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