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Diabetes: Alle Angebote für Diabetiker

Die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen wird immer größer, in Deutschland gibt es aktuell mehr als sieben Millionen Betroffene – bis 2040 rechnet das Robert Koch-Institut (RKI) sogar mit 12,3 Millionen Diabetikern. Auch Sie sind betroffen oder möchten vorbeugen? Wir unterstützen Sie.

Programme und Behandlungen für Diabetiker

Sie leiden an Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2? Dann erhalten Sie bei der IKK classic eine besondere Versorgung: Sie können an den strukturierten Behandlungsprogrammen für Chroniker von IKK Promed teilnehmen, auch bekannt unter dem Namen Disease-Management-Programm, kurz DMP. Das Ziel: Die Lebensqualität von chronisch erkrankten Menschen nachhaltig zu steigern.

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Behandlung Chroniker

Diabetes Typ 1

Im Rahmen von IKK Promed erhalten Menschen mit Typ-1-Diabetes regelmäßige und strukturierte Behandlungen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie eine umfassende Vorsorge – auch speziell für Kinder.

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Behandlung Chroniker

Diabetes Typ 2

Mit der optimalen Behandlung können Typ-2-Diabetiker heute ein weitgehend normales Leben führen. IKK Promed unterstützt Sie dabei – mit einem individuellen Behandlungsplan und umfassender Betreuung.

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Behandlung des Diabetischen Fußes

Um Folgeerkrankungen wie das Diabetische Fußsyndrom zu verhindern, organisiert die IKK classic für Diabetiker die bestmögliche Vorsorge und Behandlung – in strukturierter Kooperation von Krankenhäusern und qualifizierten Fachärzten.

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Hilfsmittel für Diabetiker: Flash-Glukose-Messsystem

Als Diabetiker müssen Sie Ihre Blutzuckerwerte immer im Blick haben. Doch das manuelle Messen mit einem Tropfen Blut ist mit einigem Aufwand verbunden und lässt sich gerade im Berufsalltag oft nur schwer durchführen.

Flash-Glukose-Messsysteme können hier für Entlastung sorgen, denn: Sie messen mit einem Sensor, der am Oberarm mit einer kleinen Nadel platziert wird, Tag und Nacht den Blutzuckerspiegel und speichern die Werte. Starke Schwankungen werden so rechtzeitig erkannt und gefährliche Über- und Unterzuckerungen vermieden.

Flash-Glukose-Messgeräte verbessern in vielen Fällen die Lebensqualität von Diabetikern. Deshalb übernimmt Ihre IKK classic die Kosten für ein solches Gerät, zum Beispiel die Modelle „FreeStyle Libre“ und “FreeStyle Libre 2“ der Firma Abbott.

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Gesünder leben mit Diabetes

Sie haben einen Diabetes Typ 2 oder ein erhöhtes Risiko, daran zu erkranken, und wollen nun Ihren Lebensstil gesünder gestalten? Eine gute Entscheidung: Durch eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung lässt sich die Stoffwechselerkrankung effektiv behandeln – in einigen Fällen sogar umkehren. Damit Ihnen die Umstellung nicht zu schwer fällt, unterstützen wir Sie in jeder Hinsicht.

TeLiPro: Digitales Coaching für Typ-2-Diabetiker

Den eigenen Lebensstil erfolgreich und dauerhaft zu verändern, fällt nicht immer leicht – gerade in einem anspruchsvollen Beruf. Das digitale Versorgungsprogramm TeLiPro unterstützt Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht nur in Sachen Ernährung und Fitness – es ist speziell auf die persönlichen Umstände zugeschnitten und begleitet Betroffene auf dem gesamten Weg in ein gesünderes Leben.

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Vorsorge

Fit mit Diabetes

Typ-2-Diabetiker erhalten im Rahmen eines dreitägigen Kompaktangebots umfassende Schulungen und wertvolle Tipps rund um die Themen Ernährung und Bewegung.

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Vorsorge

IKK Gesundheitskurse

Sie wollen sich fit und gesund halten oder einfach mal entspannen? Dann haben wir die passenden Kursangebote für Sie – egal ob online, per App oder vor Ort in Ihrer Nähe.

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Behandlung

Ernährungsberatung per Videotelefonie

Die individuelle und personalisierte Beratung und Therapie unterstützt Sie dabei, die passende Ernährung zu finden – deutschlandweit und online.

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Unser BMI-Rechner für Erwachsene

Körpergröße

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Diabetes Typ 1 und 2: Die zwei Gesichter der Zuckerkrankheit

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung und eine der sogenannten Volkskrankheiten in Deutschland. Weltweit sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO mehr als 422 Millionen Menschen betroffen, davon allein in Deutschland mehr als sieben Millionen Bundesbürger – Tendenz steigend.
 
Zwar ist Diabetes besonders bei älteren Menschen verbreitet, doch auch die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen hat sich in den letzten zehn Jahren verfünffacht. Dabei kann Diabetes Gefäße und Organe über lange Zeit schädigen. Es gibt mehrere Arten von Diabetes – die meisten Betroffenen leiden unter Diabetes Typ 1 oder Typ 2.

Was ist Diabetes?

Allgemein wird unter Diabetes, auch Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit genannt, eine krankhafte Störung des Blutzuckerspiegels verstanden. Dabei ist der Blutzuckerwert zeitweise oder dauerhaft erhöht. Dies entsteht, wenn Zucker in Form von Glukose, die der Körper während der Verdauung beim Abbau von Kohlenhydraten herstellt, nicht mehr vom Blut in die Körperzellen gelangt. 
 
Das kann daran liegen, dass die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert oder die verantwortlichen Zellen nicht richtig auf das Insulin reagieren. Insulin ist der Stoff, der normalerweise den Zucker in die Zellen transportiert und so den Blutzuckerspiegel senkt. 

Geschieht das nicht, werden die Organe nicht versorgt, zudem ist die Zuckerkonzentration im Blut sehr hoch. Das führt dazu, dass ein Teil des Zuckers mit dem Urin ausgeschieden wird und dieser somit süßlich wird. Deshalb auch der Name Diabetes mellitus, was aus dem Griechischen ins Deutsche mit "honigsüßer Durchfluss" übersetzt werden kann.

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Haben Sie Fragen zu einer Krankheit, Behandlung oder einem Medikament? Dann fragen Sie uns gern. Über unsere kostenlose Hotline IKK Med stehen Ihnen unsere Experten zu Verfügung und beraten Sie zu medizinischen Angelegenheiten.

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Welche Arten von Diabetes gibt es?

  • Typ-1-Diabetes wird auch als Jugenddiabetes oder juveniles Diabetes bezeichnet und beginnt meist vor dem 20. Lebensjahr. Grund dafür ist eine Autoimmunerkrankung, also eine Erkrankung, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift. Bei Diabetes Typ 1 werden die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört.
     
    Sind diese Beta-Zellen so stark zerstört, dass der Körper nicht mehr ausreichend Insulin herstellt, um den Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu transportieren, entsteht ein absoluter Insulinmangel. Zum Ausgleich müssen sich Betroffene künstlich Insulin spritzen, um den Blutzucker wieder zu senken. Etwa 10 Prozent der Diabetes-Betroffenen leiden unter Typ 1.

  • Typ-2-Diabetes kommt häufiger vor und trifft rund 90 Prozent der Diabetiker. Diese Form tritt meist erst nach dem 30. Lebensjahr auf und wird daher häufig auch als Altersdiabetes bezeichnet. Jedoch können auch jüngere Menschen betroffen sein.
     
    Im Krankheitsverlauf produziert die Bauchspeicheldrüse zunächst genug Insulin. Allerdings bilden die Körperzellen zunehmend eine Insulinresistenz aus und sprechen immer schlechter auf das Insulin an. Das führt zu einem relativen Insulinmangel: Der Zucker gelangt nicht mehr in die Zellen, obwohl Insulin vorhanden ist.

    Der Körper reagiert und ordnet den Betazellen an, noch mehr Insulin zu produzieren. Doch sind deren Ressourcen erschöpft, sinkt bei Typ-2-Diabetes die Insulinproduktion. Es kommt auch hier zum absoluten Insulinmangel, der Zucker im Blut steigt weiter an.

  • Der Schwangerschaftsdiabetes verschwindet in der Regel nach der Geburt des Kindes. Der Blutzuckerspiegel der werdenden Mutter ist dabei entweder dauerhaft oder nach den Mahlzeiten ungewöhnlich lang erhöht. Die Kinder von betroffenen Müttern sind oft schwerer und größer und leiden unter Unterzuckerung, auch Hypoglykämie genannt. 

  • Noch seltenere Diabetes-Formen werden unter Typ-3-Diabetes zusammengefasst. 

Diabetes: Auslöser und Risikofaktoren

Diabetes ist sowohl auf genetische Einflüsse als auch Umweltfaktoren zurückzuführen. Insbesondere Typ-1-Diabetes geht oft auf genetische Veranlagungen zurück. Daneben vermuten Forscher auch Infektionskrankheiten als Auslöser, welche die defekten Abwehrvorgänge des Immunsystems verursachen. Auch Vitamin-D-Mangel oder geschädigte Nervenzellen in der Bauchspeicheldrüse können diese Form von Diabetes auslösen.

Bei Typ-2-Diabetes spielen neben erblichen und altersbedingten Faktoren vor allem Übergewicht und Fettsucht eine Rolle. Insbesondere die Fettzellen im Bauchbereich bilden Stoffe, die eine Insulinresistenz verursachen. Das Gleiche gilt für andere Faktoren wie Rauchen, fett- und zuckerreiche Ernährung, zu viel Alkohol sowie Bewegungsmangel.

Auch eine gestörte Funktion bestimmter Darmhormone kann Typ-2-Diabetes fördern. Dazu gilt auch das metabolische Syndrom als wichtiger Faktor für Typ-2-Diabetes, eine Kombination aus bauchbetonter Fettsucht, erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck und einer Störung des Zuckerstoffwechsels. Auch Frauen, die nach dem 35. Lebensjahr schwanger werden, haben ein erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Symptome von Typ 1 und Typ 2

Menschen mit Typ-1-Diabetes sind normalerweise eher schlank und zeigen übermäßigen Durst sowie einen gesteigerten Harndrang. Auch neigen sie zur Dehydrierung. Auslöser ist der stark erhöhte Blutzuckerspiegel. Auch unter Gewichtsverlust, Müdigkeit und Antriebsschwäche können viele Patienten leiden. Ebenso sind Schwindelgefühle, Bewusstseinsstörungen und Übelkeit möglich.  
 
Im Gegensatz zu Betroffenen von Typ-1-Diabetes zeigen Betroffene von Typ-2-Diabetes meist nur unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Heißhunger, Konzentrationsschwäche, Juckreiz oder trockene Haut. Viele Menschen mit Diabetes Typ 2 sind aber im Gegensatz zu Betroffenen von Typ-1-Diabetes fettleibig. Außerdem sind sie anfälliger für Infektionen, etwa der Haut und Schleimhaut oder der Harnwege.

Wenn der Blutzuckerspiegel sehr stark erhöht ist, entwickeln Diabetiker auch Bewusstseinsstörungen durch Flüssigkeitsmangel, der zum diabetischen Koma führen kann. Bei Typ-1-Diabetikern nennt man dies auch eine diabetische Ketoazidose. Wird dieser Zustand nicht behandelt, kann er zum Tod führen. Auch eine schwere Unterzuckerung kann gefährlich werden. Im schlimmsten Fall kann der Zuckermangel zu Bewusstlosigkeit führen.

Doc2Go-Podcast – bringt Diabetiker in Bewegung:

Genauso wichtig wie die Ernährung ist die richtige Dosis Bewegung. Doch vielen fehlen Antrieb und Motivation. Genau hier setzt der Podcast „Doc2Go“ von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe an, der mit Unterstützung der IKK classic erstellt wird: Alle zwei Wochen erscheinen neue halbstündige Folgen, in denen jeweils ein Arzt oder eine Ärztin 30 Minuten lang mit einem Patienten oder einer Patientin virtuell gemeinsam spazieren geht. Gäste sind z.B. Kult-Moderator Harry Wijnvoord, Typ-2-Diabetes, oder Autorin und Moderatorin Laura Karasek, Typ-1-Diabetes. Das gemeinsam geführte Gespräch dreht sich um Bewegung, Ernährung und Therapie und bietet viel Informatives und Unterhaltendes. Also: Podcast aufs Ohr und selbst 30 Minuten spazierengehen!

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Behandlung und Therapie

Die Therapie von Diabetes hat das Ziel, den erhöhten Blutzuckerspiegel zu senken und schädliche Diabetes-Folgen an Blutgefäßen, Nerven und Organen zu verhindern.

Nicht-medikamentöse Maßnahmen: Hier können vor allem die richtige Ernährung, eine Lebensstiländerung (Gewichtsreduktion) und ausreichend Sport die Blutzuckerwerte verbessern. Das regelmäßige Messen des Blutzuckerspiegels ist wichtig, um den Verlauf der Erkrankung nachzuverfolgen. Auch die Teilnahme an einer Diabetes-Schulung gehört dazu. Dort erfahren Betroffene, wie sie regelmäßig Ihre Blutzuckerwerte messen und, falls nötig, das Insulin richtig spritzen. 

Einsatz von Diabetes-Medikamenten: Zur medikamentösen Behandlung von Diabetes kommen orale Antidiabetika in Form von blutzuckersenkenden Tabletten sowie künstliches Insulin in Form von Spritzen zum Einsatz. Sie unterscheiden sich im Wirkmechanismus, mit dem sie erhöhte Blutzuckerwerte absenken. Bei Typ-2-Diabetikern wird meist zunächst in einer Monotherapie versucht, die Blutzuckerwerte mit einem oralen Antidiabetikum unter Kontrolle zu bekommen. Gelingt dies nicht, verschreibt der Arzt in der Kombinationstherapie zusätzlich noch andere Diabetes-Tabletten oder Insulin. Bei Patienten mit Typ-1-Diabetes sind Insulinspritzen dagegen unvermeidlich. Jeder Typ-1-Diabetiker muss sich aufgrund des Insulinmangels im Körper regelmäßig Insulin verabreichen.

Diabetes vorbeugen

Um Diabetes trotz möglicher genetischer Veranlagung zu vermeiden und unter Kontrolle zu bringen, ist eine vielseitige, ausgewogene und individuell angepasste Ernährung wichtig. Hohe Blutzuckerwerte nach dem Essen sowie plötzliche Unterzuckerungen sollten vermieden werden. Das gilt insbesondere für den richtigen Umgang mit Kohlenhydraten, die hauptverantwortlich für die Blutzuckerwerte sind.
 
Dagegen sollte man darauf achten, viel Obst und Gemüse zu essen. Getränke und Lebensmittel sollten fett- und kalorienarm sein. Gleichzeitig ist regelmäßiger Sport wichtig, denn so wird nicht nur Übergewicht abgebaut, die Zellen können auch den Zucker aus dem Blut besser aufnehmen.

Auch auf Rauchen sollte verzichtet werden, denn das gilt als ein möglicher Auslöser von Diabetes Typ 2. Studien deuten darauf hin, dass Raucher ein doppelt so hohes Risiko für Typ-2-Diabetes haben wie Nichtraucher.

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