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Digitale Gesundheitsanwendungen

Das Digitale-Versorgung-Gesetz erweitert den Leistungsanspruch für Versicherte. Künftig können Sie Ihre Behandlung um so genannte digitale Gesundheitsanwendungen (kurz DiGA) ergänzen.

Digitale Gesundheitsanwendungen sind Medizinprodukte, die auf digitalen Technologien basieren, dazu zählen auch Gesundheits-Apps. Allerdings handelt es sich hierbei nicht einfach um die Apps rund um Fitness, Ernährung oder Entspannung, die Sie bereits aus den gängigen App-Stores kennen. Um als gesetzliche Leistung anerkannt zu werden, müssen sie zunächst ein Prüfverfahren durchlaufen:

Zulassungsbedingungen

  • Grundlegende Bedingung ist, dass eine DiGA entweder einen medizinischen Nutzen oder eine Verbesserung im Ablauf einer Behandlung nachweisen kann.

  • Damit Sie sicher sein können, dass Qualität und Datenschutz gewährleistet sind, werden nur solche Apps zugelassen, deren Hersteller von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert wurden. Zusätzlich muss das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Anwendungen geprüft haben.

  • CE-zertifiziert landen die geprüften Apps dann im Verzeichnis für Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA-Verzeichnis), in dem alle kassenpflichtigen Gesundheits-Apps gelistet werden.

  • Die Zulassung gilt zunächst für ein Jahr. In dieser Zeit wird der medizinische Nutzen nochmals auf Herz und Nieren geprüft.

 

Seit Ende Mai 2020 ist es für Hersteller möglich, eine Genehmigung beim BfArM zu beantragen. Dieses entscheidet innerhalb von drei Monaten über den Antrag. Seit Oktober 2020 sind die ersten Anwendungen zugelassen. Jedoch ist noch nicht absehbar, für welche Diagnosen generell es künftig DiGAs geben wird. Aufgrund der zu erwartenden Menge an DiGA, die in dem Verzeichnis gelistet sein werden, beraten die Krankenkassen künftig bei der Suche und Auswahl.

Einen Anspruch auf die Nutzung von Digitalen Gesundheitsanwendungen haben Versicherte, die eine der DiGA entsprechende Diagnose vorweisen. Ist das der Fall, darf die IKK classic die Kosten dafür übernehmen: Entweder reichen Sie eine entsprechende Verordnung Ihres Arztes oder Psychotherapeuten ein oder Sie wenden sich direkt an die IKK classic.

Zum DiGA-Verzeichnis
Großes hölzernes @-Zeichen lehnt an einer Zimmerwand © Getty Images

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Digitale Gesundheitsanwendungen können Sie ganz bequem direkt über die IKK Onlinefiliale beantragen.

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Junge Frau sitzt gemütlich im Sitzsack mit Smartphone in der Hand © Getty Images

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