Die 5 besten Bewegungsspiele für die Grundschule

Von Gummitwist über Verstecken bis zu Bäumchen, wechsle dich: Diese Spielideen garantieren eine bewegte, kurzweilige Pause.

Das Schönste an der Schule ist für viele Kinder die Pause. Denn nach dem langen Stillsitzen in der Klasse, tut die frische Luft auf dem Schulhof besonders gut. Damit sich Ihr Kind nicht langweilt, stellen wir fünf abwechslungsreiche Bewegungsspiele vor, die sich gut für die Pause eignen und auf spielerische Weise die körperliche Fitness trainieren.

1. Gummitwist

Ein alt bewährter Klassiker! Das Bewegungsspiel Gummitwist stammt gefühlt schon aus Großmutters Zeiten und kommt – vor allem bei jungen Mädchen – einfach nicht aus der Mode.

Was man braucht: ein langes Gummi, das an beiden Enden zusammengebunden wird.

So geht's: Zwei Schüler stellen sich gegenüber, legen das Gummiband um ihre Knöchel und bewegen sich so weit auseinander, bis das Gummi gespannt ist und ein Rechteck bildet. Die Füße stehen dabei etwa schulterbreit auseinander.

Gemeinsam denken sich die Spieler eine Reihenfolge für die Sprünge aus. Der erste Schüler startet. Schafft er die Abfolge fehlerfrei, wird der Schwierigkeitsgrad erhöht und das Gummiband in die Kniekehlen gelegt. Dann muss die Abfolge noch einmal gesprungen werden. 

Bleibt das Kind immer noch fehlerfrei, wird das Band um den Po und in der letzten Schwierigkeitsstufe um die Taille der Mitspieler gespannt. Wer selbst das schafft, hat gewonnen und darf sich eine neue Springvariante aussuchen. Passiert einem Springer ein Fehler, muss er einen der Schüler ablösen, der im Gummiband steht.

2. Verstecken

Es gibt vermutlich niemanden, der noch nie Verstecken gespielt hat. Kein Wunder, dieses Spiel wird einfach nie langweilig.

Was man braucht: kein Material, lediglich ein paar Mitspieler 

So geht's: Die Schülerinnen und Schüler legen einen Spielbereich für das Versteckspiel fest. Ein Kind, das beispielsweise durch einen Abzählreim ausgesucht wird, muss suchen. Der oder die Auserwählte hält sich die Augen zu und zählt laut bis zehn. In dieser Zeit sucht jeder Spielteilnehmer ein möglichst gutes Versteck in dem festgesetzten Spielbereich auf dem Pausenhof. Ist der Zählende bei der Zahl 10 angekommen, kündigt er mit "Ich komme" seine Suche an.

Nun darf das Kind die Augen öffnen und mit der Suche beginnen. Wenn es einen Mitschüler gefunden hat, muss es je nach Variante laut dessen Namen rufen oder es berühren. Beendet ist die Runde, wenn alle Versteckten gefunden wurden. Das Kind, das zuerst entdeckt wurde, muss als Nächstes suchen.

3. Himmel und Hölle

Mit diesem berühmten Hüpfspiel (auch Hickelkasten genannt) wird der geteerte Schulhof im Handumdrehen zum Abenteuerspielplatz.

Was man braucht: bunte Kreide, kleinen Stein

So geht's: Der Hüpfkasten wird mit Kreide auf eine freie Teerfläche auf dem Schulhof gemalt. Der erste Spieler stellt sich auf das Feld "Erde". Von dort aus wirft er einen kleinen Stein in das erste Feld. Verfehlt er das Feld, ist der nächste Schüler an der Reihe. Trifft er, darf er von Kästchen zu Kästchen bis zum "Himmel" hüpfen. Das Feld mit dem Stein wird übersprungen.

Vom "Himmel" aus hüpft das Kind zurück zur "Erde", wobei das Feld "Hölle" übersprungen wird. Vor dem Kästchen mit dem Stein, hält der Spieler, hebt den Stein auf, überspringt das Feld und landet wieder auf der "Erde". Nun wirft das Kind erneut den Stein, diesmal auf Feld 2. Trifft es, darf es auf Feld 1 hüpfen und muss Feld 2 überspringen. Dann geht es wieder zum Himmel und zurück.

Jedes Kind bleibt an der Reihe, bis es falsch wirft beziehungsweise seinen Hüpfkasten nicht trifft. Passiert einem Spieler ein Fehler, macht er später bei der Zahl weiter, an der er gescheitert ist. Der Nächste ist auch dann dran, wenn sein Vormann auf den Rand des Hüpfkastens oder neben das Spielfeld springt. Derjenige, der es mit seinem Steinchen bis in den "Himmel" schafft, hat gewonnen.

4. Bäumchen wechsle dich

Ein beliebtes Bewegungsspiel, das der ganzen Klasse Spaß macht und bei dem spielerisch die Schnelligkeit trainiert wird. 

Was man braucht: kein Material, nur ein paar Mitspieler

So geht's: Jedes Kind stellt sich an einen Baum, Zaun oder eine andere beliebige markante Stelle. Ein Kind steht in der Mitte und ruft dann "Bäumchen, Bäumchen wechsle dich". Jetzt muss jeder Spieler seinen Platz verlassen und sich einen neuen aussuchen. Dabei versucht der Ansager auch einen Platz zu bekommen. Am Ende gibt es eine Person ohne Platz, die somit zum neuen Ansager wird. 

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5. Rope Skipping

Diese moderne Variante des klassischen Seilspringens wird teilweise auch im Sportunterricht trainiert. Es macht so viel Spaß, dass Kinder dieses Bewegungsspiel ebenfalls gerne in der Pause üben.

Was man braucht: ein großes Springseil

So geht's: Bei diesem Spiel gibt es unendlich viele Variationen. Bei einer beliebten Variante schlagen zwei Schüler, die sich gegenüber stehen, ein langes Springseil. Die Mitspieler stellen sich hintereinander auf und versuchen durch das Seil zu laufen, ohne von ihm berührt zu werden. Danach können zwei Schüler gemeinsam durchlaufen, dann drei etc., um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Diejenigen, die vom Seil berührt werden, scheiden aus. 

4 gute Gründe

Warum es wichtig ist, in der Pause aktiv zu sein:

  • Sportliche Übungen in der Pause helfen Kindern dabei, zwischen den Lerneinheiten abschalten und entspannen zu können.

  • Nach einer Bewegungspause gehen Kinder konzentrierter und motivierter in den Unterricht zurück.

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  • Bei gemeinsamen Pausenhof-Spielen kommen Kinder mit Klassenkameraden in Kontakt. Eine gute Gelegenheit, um Freundschaften zu knüpfen.

  • Aktive Pausen beugen ernsten Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes mellitus (Typ 2) vor.

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