junges Paar liegt am Strand und sonnt sich

Sonne tanken,
aber
richtig!

Sonnenschein setzt Glückshormone frei und macht gute Laune. Doch wer schon einmal einen Sonnenbrand hatte, kennt auch die Schattenseiten: Die Haut ist heiß, rot und extrem empfindlich, der Spaß am Sommer erst einmal verdorben.

Und nicht nur das: Mit jedem Sonnenbrand erhöht sich auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Das macht sich oftmals erst nach vielen Jahren bemerkbar. Wir haben den Sonnenbrand dann längst vergessen, unsere Haut jedoch nicht. Erfahren Sie hier unter anderem, welcher Hauttyp worauf achten sollte.

Der persönliche Schutz ist Typsache


  • Hauttyp I

    ... hat helle Haut mit Sommersprossen, blonde oder rote Haare und blaue oder grüne Augen. Nach 5 bis 10 Minuten bekommt er einen Sonnenbrand, die Haut bräunt jedoch nicht.

  • Hauttyp II

    ... hat ebenfalls helle Haare und blaue oder grüne Augen und bekommt nach 10 bis 20 Minuten einen Sonnenbrand. Er bräunt kaum.

  • Hauttyp III

    ... hat dunkle Haare und braune Augen. Die Haut bräunt gut, ein Sonnenbrand tritt nach 20 bis 30 Minuten auf.

  • Hauttyp IV

    ... ist von Natur aus dunkel, bräunt schnell und problemlos und bekommt erst nach 40 Minuten einen Sonnenbrand.

Was besagt der Lichtschutzfaktor?

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger Sie sich mit entsprechendem Sonnenschutz in der Sonne aufhalten können, bevor die Haut erste Rötungen aufweist. Bei einer Sonnencreme mit LSF 30 können Sie sich 30 Mal länger in der Sonne aufhalten als ohne UV-Schutz. Werden Sie normalerweise bereits nach 10 Minuten in der Sonne rot, können Sie mit Sonnenschutzfaktor 30 also 300 Minuten in der Sonne verbringen.

Wer eher dunkle, unempfindliche Haut hat oder bereits vorgebräunt ist, kommt mit einem mittleren Schutz (etwa LSF 20) aus. Sind Sie sich nicht sicher, welchen Hauttyp Sie haben, kann die ärztliche Beratung beim Haut-Check sehr hilfreich sein. 

Wie trage ich Sonnenschutz am besten auf?

Beim Eincremen mit Ihrem Sonnenschutzprodukt zählt die Devise "viel hilft viel". Ob Sie sich für eine Creme, einen Spray oder eine Lotion entschieden haben, ob das Produkt teuer oder günstig war, ist dabei nebensächlich. 

Tragen Sie ungefähr eine Handvoll des Sonnenschutzmittels Ihrer Wahl auf dem gesamten Körper auf. Am einfachsten geht das, wenn Sie Ihren Körper in die Bereiche Kopf und Hals, Arme, Brust und Bauch, Rücken, Oberschenkel, Unterschenkel und Füße unterteilen und für jeden Bereich zwei Finger voll Creme einplanen. 

  • Cremen Sie sich etwa 30 Minuten vor dem Sonnenbad ein und erneuern Sie Ihr Pflegeprodukt regelmäßig. 

  • Schultern, Knie, Fußrücken und Nase – die so genannten Sonnenterassen – brauchen besonders viel Schutz. Hier kann sogar ein höherer LSF sinnvoll sein. 

  • Sonnenschutz ist nicht nur am Strand ein Muss. Drücken Sie auch bei Spaziergang oder Radtour, Gartenarbeit oder kleiner Auszeit auf dem Balkon auf die Tube. Schützen Sie Ihre Haut auch bei langen Autofahrten. Denn UV-Strahlen können auch durch Glas dringen, zum Beispiel die Windschutzscheibe. 

  • Machen Sie es wie die Menschen in sonnenverwöhnten Regionen. Erholen Sie sich – und Ihre Haut – in den Mittagsstunden im Schatten. Lassen Sie sich auch von einer kühlen Brise nicht täuschen, die minimiert die Wirkung der Sonnenstrahlen nicht. 

  • Am Strand braucht es mehr als Bikini und Badehose. Leichte T-Shirts oder Hemden aus Naturfasern und einen Sonnenhut nehmen die Haut in Schutz. Das gilt nicht nur für Kinder. 

  • Wer sich nach dem Baden mit nasser Haut in die Sonne legt, verstärkt die Belastung der Haut. Wassertropfen wirken wie kleine Brenngläser. Also besser abtrocknen und das Sonnenschutzmittel erneuern. 

  • Auch durch Schwitzen verlieren Sonnenschutzmittel ihre Wirkung. Nachcremen ist auch hier angesagt, verlängert allerdings nicht die Schutzwirkung. 

  • Erholung im Urlaub hängt nicht davon ab, wie schnell man braun wird. Wer sich langsam an die Sonne gewöhnt und öfter mal im Schatten bleibt, hat eindeutig die besseren Urlaubserinnerungen. 

  • Reste der Sonnenpflege vom letzten Jahr bieten nicht mehr den vollen Schutz, lassen sich aber noch wie eine einfache Bodylotion verwenden. Prüfen Sie aber vorher, ob das Produkt tatsächlich noch einwandfrei ist. Hat es sich in Konsistenz und Geruch verändert, dann entsorgen Sie es besser. 

Wie Sie Kopf und Gesicht vor Sonne schützen

Unser Kopf gehört zu den sensibelsten Körperteilen. Wenn zu viel Sonne auf den ungeschützten Kopf, Hals- oder Nackenbereich gelangt, riskiert man nicht nur schmerzhafte und hautschädigende Verbrennungen auf der Kopfhaut oder im Nackenbereich. Auch ein Sonnenstich oder im schlimmsten Fall ein Hitzeschlag kann eine Folge von zu starker Sonneneinstrahlung sein.

Das Problem: Die Haut ist am Kopf besonders dünn, ihr Schutz an dieser Stelle also weniger stark. Schnell werden die Hirnhäute gereizt, das führt nach zu viel Sonne für einen hochroten Kopf, verbunden mit Nackenschmerzen, Übelkeit bis hin zu Schwindel und Kopfschmerzen. Im schlimmsten Fall führt ein Sonnenstich zur Bewusstlosigkeit und kann zu lebensgefährlichen Komplikationen wie einer Hirnhautentzündung führen.

Doch das lässt sich einfach verhindern, wenn­­ der Kopf ausreichend vor Sonne und der damit verbundenen Hitze geschützt wird. Folgende Sonnenschutz-Maßnahmen kommen für die sensible Kopfhaut in Frage – und lassen sich mit individuellen Modevorstellungen vereinbaren.
 

  • Längere Haare zurückkämmen und Zopf binden

    Bevor es in die Sonne geht, sollten Personen mit längerer Mähne ihre Haare nach hinten kämmen und einen Zopf binden. Das sorgt für eine scheitellose Frisur – so ist die Kopfhaut gänzlich mit Haaren bedeckt und UV-Strahlen können schwerer durchdringen. Nicht vergessen: Die dadurch freiliegenden Ohren sollten unbedingt mit Sonnencreme eingeschmiert werden.

  • UV-Schutzspray für die Haare

    Wer keine Kopfbedeckung trägt, setzt seine Haare permanent der Sonne aus. Doch die Kopfbehaarung ist besonders hitzeempfindlich – sie werden schnell strapaziert, spröde und dünn. Damit verlieren die Haare ihre schützende Wirkung – und die empfindliche Kopfhaut wird ungeschützt den Sonnenstrahlen ausgesetzt. Hautverträgliche UV-Schutzsprays aus dem Drogeriemarkt verschaffen Abhilfe, sie schützen das Haar vor dem schädigenden Einfluss der Sonnenstrahlen und zu starker Hitze.

  • Kopfbedeckungen

    Ob bei sportlichen Aktivitäten in der Sonne oder dem Entspannen auf der Liege: Kopfbedeckungen wie eine Kappe oder der klassische Sonnenhut schützen am besten vor direkter Sonneneinstrahlung. Auch die Ohren sollten ausreichend bedeckt sein.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Falls trotz aller Vorsicht die Haut doch einmal zu viel Sonne abbekommen hat, ist schnelle Hilfe gefragt.

Schon bei ersten Hautrötungen lautet das oberste Gebot: Raus aus der Sonne. Danach schaffen die folgenden Maßnahmen meist schnelle Linderung.

  • Leichte Hautrötungen können mit einem Après-Produkt behandelt werden. Kühlende Wirkung haben Wasser, Quark, Joghurt oder kalte Kamillen-Kompressen. Benutzen Sie zum Duschen milde, duftneutrale Lotionen.

  • Bei starkem Juckreiz helfen Corticoid-haltige Salben, bei Schmerzen oder Fieber helfen Tabletten mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Beides gibt es rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen.

  • Bei starkem Sonnenbrand mit Bläschenbildung, bei Sonnenbrand von Babys und Kleinkindern und beim Auftreten von starken Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Fieber, Übelkeit und Erbrechen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Welche Sonnenschutz-Alternativen gibt es zur Sonnencreme?

Um sich beim Sonnenbaden zu schützen, ist das gängige Mittel Sonnencreme. Doch wer befürchtet, die dickflüssige, fetthaltige Creme könnte zu unschönen Pickeln und Mitessern führen, kann zu Alternativen greifen.

  • Sonnenschutz in Puderform

    Der Sonnenschutz in Puderform hat zwei Vorteile: Einerseits schützen die feinen Partikel die Haut vor schädlichen Strahlen, andererseits trägt man im Gegensatz zur Creme keinen zusätzlichen Fettfilm auf der Haut auf. An den hohen Schutz der Sonnencreme kommt der UV-Schutz in Puderform jedoch nicht heran.

  • UV-Schutz als Serum

    Sonnenschutz gibt es auch als hochkonzentriertes Serum. Dabei wird ein Tropfen des Extrakts mit der üblichen Tagescreme vermengt und auf der Haut aufgetragen. Sogenannte Sun Drops gibt es auch mit hohem Lichtschutzfaktor. Der Vorteil: Auch hier wird der Fettfilm der Sonnencreme umgangen. Zudem kann die gewohnte Hautpflege mit dem Serum verwendet werden, was für sensible Hauttypen infrage kommt.

  • Sonnenschutz durch getönte Tagescreme

    Wenn es schnell gehen soll, sind UV-schützende Tagescremes eine Alternative, denn sie kombinieren Gesichtspflege und Lichtschutzfaktor in nur einem Produkt.

Woran erkenne ich die passende Sonnenbrille?

Dass auch unsere Augen Sonnenbrand bekommen können, weiß fast niemand. Sonnenbrillen bannen diese und andere Gefahren. Deshalb sollte, wer sich eine neue Sonnenbrille zulegen oder seine alte Brille überprüfen lassen will, einige Dinge beachten. 

Denn minderwertige Sonnenbrillen schädigen die Augen im schlimmsten Fall mehr als ein Sonnenbad ohne Brille. Sowohl in der Freizeit als auch bei der Arbeit im Freien sollten die Augen vor den gefährlichen Anteilen der Sonnenstrahlung geschützt werden. Schlimmstenfalls kann es durch die Strahlung zum grauen Star kommen.

Eine qualitativ gute und auf Ihre Sicherheit geprüfte Brille erkennen Sie an folgenden Punkten:

UV- und Blendschutz der Gläser

Wichtig ist das CE-Zeichen, das den gesetzlich vorgeschriebenen UV-Schutz der Sonnenbrille bestätigt. Auch Hinweise wie UV 400 oder 100 Prozent UV-Strahlung deuten auf einen ausreichenden Schutz hin. 

Allerdings sind diese Hinweise oft zu Unrecht angebracht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann den UV-Schutz seiner Sonnenbrille beim Optiker prüfen lassen. Für den nötigen Blendschutz sorgt bei der Sonnenbrille die Gläsertönung. Hier gibt es fünf Kategorien.

- Dabei bietet die Kategorie 2 mit 18 bis 43 Prozent Lichtdurchlässigkeit einen guten Schutz für Sonnentage in Mitteleuropa.

- Wer in die Subtropen fliegt oder einen reinen Strandurlaub macht, sollte die höhere Kategorie 3 wählen, die nur noch zwischen 8 und 18 Prozent des Lichts durchlässt. 

Extrem getönte Gläser sind für den Straßenverkehr ungeeignet. Bei der Farbwahl raten Experten zu braunen oder grauen Gläsern. Sie verfälschen die Farbwahrnehmung kaum und bieten einen guten Blendschutz. Gelbe, orange und rote Gläser verstärken den Kontrast und eignen sich für schlechte Sichtverhältnisse, jedoch ebenfalls nicht für den Straßenverkehr. Doch gerade für Autofahrer kann eine Sonnenbrille lebenswichtig sein: Wer bei 130 km/h eine Sekunde lang geblendet ist, legt mehr als 35 Meter im Blindflug zurück. 

Verarbeitung von Gestell und Gläsern

Vor dem Kauf sollten Gestell und Gläser auf ihre Verarbeitung geprüft werden. Das Glas darf auch auf leichten Fingerdruck nicht nachgeben. Wer Blasen, Schlieren oder Einschlüsse beim genauen Betrachten der Gläser entdeckt, sollte die Brille schnell zurücklegen. 

Bei den Bügeln ist es hingegen ein gutes Zeichen, wenn sie auf Druck ein wenig nachgeben: Dann lässt sich die Brille gut anpassen und hat gut funktionierende Schaniere. 

Die richtige Passform

Liegen Warnhinweise sowie Hinweise zur Pflege und Reinigung der Brille bei, sind das Indizien für eine Brille von guter Qualität. Eine gute Brillenqualität allein reicht aber nicht aus. Die Sonnenbrille muss die Augen optimal abdecken. Ihre Gläser sollten mindestens bis zu den Augenbrauen und seitlich zum Gesichtsrand reichen. Nicht zuletzt sollte die Brille angenehm zu tragen sein und zur Gesichtsform passen. Hier heißt es: ausprobieren und vergleichen. Denn die beste Brille nützt nichts, wenn sie nicht getragen wird. 

Rückenansicht einer jungen Frau

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Braucht mein Kind einen besonderen Sonnenschutz?

Babys und Kleinkinder haben im Verhältnis zum Körperinneren eine viel größere Hautoberfläche als Erwachsene. Kinderhaut bräunt kaum und kann UV-Strahlen nicht abhalten. Sie hat noch keine schützende Hornhaut ausgebildet, die so genannte Lichtschwiele. Bis zum sechsten Lebensjahr droht daher viel schneller als bei Erwachsenen ein Sonnenbrand. 

Mutter und Sohn spielen in der Meeresbrandung

Folgende Besonderheiten gelten für die Kleinen

  • Verwenden Sie spezielle Sonnenschutzmittel für Kinder, am besten Cremes oder Lotionen ab LSF 25. Sie sind besonders gut verträglich. 

  • Durch Baden, Spielen im Sand und Schwitzen büßt herkömmlicher Sonnenschutz bei Kindern rasch seine Schutzwirkung ein. Achten Sie beim Kauf auf wasser-, sand- und schwitzfeste Konsistenzen. 

  • Cremen Sie Ihr Kind an jedem Sommertag ein – auch wenn es nur zum Spielplatz oder in den Garten geht. 

  • Cremen Sie alle unbedeckten Stellen des Körpers eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad ein. Schultern, Knie, Fußrücken und Nase brauchen besonderen Schutz. Hier ist sogar ein LSF von 40 zu empfehlen. 

  • Auch für die Kleinen gilt regelmäßiges Nachcremen (alle 2 Stunden bzw. nach dem Baden) und das Beachten der maximalen Sonneneinstrahlungsdauer. 

  • Locken Sie Ihr Kind zum Spielen in den Schatten. Ob Spielecke im Garten oder Buddelkasten – wählen Sie ein möglichst schattiges Plätzchen aus. Nutzen Sie die Morgen- oder Nachmittagsstunden für Spiele im Freien. Sonnenschutz ist auch bei bedecktem Himmel und im Schatten unverzichtbar. 

  • In den ersten zwölf Lebensmonaten ist direkte Sonneneinstrahlung für Kinder tabu. Indirekte Sonneneinstrahlung ist für Babys und Kleinkinder das Beste. 10 bis 15 Minuten pro Tag genügen. 

Knackige Bräune ohne Sonnenbad? So geht's!

Schöne gebräunte Haut lässt uns frisch und gesund aussehen, erinnert an Urlaub und Entspannung. Kein Wunder also, dass wir uns den perfekten Sommerteint wünschen. Unsere Haut bevorzugt allerdings vornehme Blässe, denn jedes Sonnenbad bedeutet für sie puren Stress. Zum Glück gibt es Alternativen für alle, die lieber gebräunt durch den Sommer spazieren möchten.

Der Klassiker: Selbstbräuner

Egal ob Lotion, Gel oder Spray: Mit dem passenden Selbstbräuner zaubern Sie sich zu jeder Jahreszeit die perfekte Sommerbräune – ganz ohne Sonnenbad. Weil Sie sich so keinen schädlichen UV-Strahlen aussetzen müssen, ist diese Bräunungsmethode besonders hautfreundlich. Selbstbräuner eignen sich wunderbar, um schnell eine natürlich aussehende Bräune zu bekommen. Das Produkt sollte allerdings nur wenige Nuancen dunkler sein als die natürliche Hautfarbe – vor allem bei sehr heller Haut. Benutzen Sie beim Auftragen des Selbstbräuners Handschuhe, damit nichts abfärbt. Um Hautirritationen und ungeliebten Pickelchen vorzubeugen, sollten Sie die Beine am Abend vorher rasieren. Ein Peeling vor der Behandlung kann außerdem unschöne Streifen verhindern.

Wichtig: Selbstbräuner bietet keinen UV-Schutz. Wer sich sonnt, muss also trotzdem ausreichend Sonnenschutz aufragen. 

Sommerhaut zum Aufsprühen: Bräunungsdusche

Vor einem wichtigen Event noch schnell etwas Bräune auflegen? Mit „Spray Tanning“ kein Problem. Ob in einer Bräunungskabine oder vom Profi mit der Airbrush-Pistole: Das Aufsprühen des Selbstbräunungsmittels dauert nur wenige Minuten, kommt ganz ohne bedenkliche UV-Strahlung aus und hält bis zu zwei Wochen. Richtig aufgetragen entsteht eine schöne, gleichmäßige Bräune – wie gemalt eben. Im Gegensatz zur Airbrush-Methode besteht bei der Bräunungsdusche allerdings das Problem, dass Hände und Füße in der Regel nachbearbeitet werden müssen.

Der Effekt ist bei beiden Methoden sofort sichtbar, aber die volle Wirkung entfaltet sich erst nach ein paar Stunden. Deshalb nach der Behandlung am besten dunkle und weite Kleidung tragen, um Abfärbungen zu vermeiden.  

Schöne Haut von innen: Bräunungskapseln

Wer auch beim Sonnen kaum braun wird, kann mit Bräunungskapseln nachhelfen. Die versprechen, die Haut optimal auf den Bräunungsvorgang vorzubereiten, sodass schneller ein sonnengeküsster Teint zum Vorschein kommt. Die Wirkung basiert meist auf dem Farbstoff Carotin, der auch in Gemüse wie Karotten, roter Paprika oder Tomaten vorkommt. Außerdem enthalten die Kapseln oft zusätzlich Zink, Biotin oder Vitamin E, die zu einer gesunden Haut beitragen. So sollen sie nicht nur für schönen Sonnen-Glow sorgen, sondern auch den natürlichen Hautschutz stärken.

Allzu viel dürfen Sie sich von den Kapseln jedoch nicht erhoffen, da diese die Bräunung lediglich unterstützen. Eincremen nicht vergessen, denn Carotin kann den Sonnenschutz höchstens ergänzen. Außerdem sollte es nur in Maßen eingenommen werden, um eine gelbliche Verfärbung der Haut zu vermeiden.

Achtung: Menschen, die Rauchen, sollten um carotinhaltige Nahrungsergänzungsmittel einen Bogen machen, da eine erhöhte Aufnahme ihr Krebsrisiko erhöhen kann.

Sonnenschutz-Mythen auf dem Prüfstand

Beim Sonnenschutz kursieren auch zahlreiche Mythen. Ob Öle vor schädlichen UV-Strahlen schützen oder nur teure Sonnencremes besonders gut sind oder verhindern, dass man braun wird – wir stellen die bekanntesten Sonnenschutz-Mythen auf den Prüfstand.

  • 1. Sonnenschutz mit hohem LSF verhindert Bräune

    Das ist falsch, denn wer Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, wird auch braun. Der Lichtschutzfaktor schützt vor Sonnenbrand und trägt sogar dazu bei, dass die Bräune länger anhält.

  • 2. Gute Sonnencreme ist teuer

    Was gut ist, kostet Geld? Das ist bei Sonnencremes nicht der Fall. Bereits günstigere Produkte aus dem Discounter schneiden bei diversen Produkttests sehr gut ab und zählen sogar zu den Testsiegern. Somit hängt die Qualität der Sonnencreme nicht vom Preis ab.

  • 3. Kokosöl als Sonnencreme-Alternative

    Kokosöl hat eine photoprotektive Wirkung und somit auch einen Sonnenschutzfaktor. Allerdings liegt dieser gerade einmal bei 7 – also viel zu niedrig, um die Haut vor UV-Strahlen zu schützen. Dementsprechend taugt Kokosöl keineswegs als Sonnencreme-Alternative.

  • 4. Mehr Creme verlängert den Schutz vor Sonnenbrand

    Die Haut verfügt lediglich über ein bestimmtes Maß an UV-Schutz, bevor sie verbrennt und ihr natürlicher Schutz aufgebraucht ist. Sonnencreme verlängert diesen Schutz für eine bestimmte Dauer. Diese Dauer kann nicht durch mehrfaches Auftragen verlängert werden. Nachcremen ist jedoch dann sinnvoll, wenn die Sonnencremeschicht von der Haut entfernt wurde, zum Beispiel durch Schwitzen oder nach einem Sprung ins Wasser.

  • 5. Im Schatten und bei bewölktem Himmel braucht es keine Sonnencreme

    Wolken, Bäume oder Sonnenschirme fangen die UV-Strahlen der Sonne nicht vollständig ab. Zudem reflektieren Wasser, Sand und auch Gebäude ganze 85 Prozent der Strahlungsintensität. Daher ist es wichtig, sich auch im Schatten ausreichend einzucremen. Zwar bräunt die Haut hier langsamer, dafür hält der Effekt länger an.

  • Mutter und Tochter liegen im Gras und genießen die Sonne.

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