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Folge #17 – Außergewöhnliche Berufe: Jobs, die man nicht lernen kann

Ausbildung? Machen wir.

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Podcast-Team mit den Moderatoren Lucas und Marco und Sarah von azubi.de
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Karriere abseits der klassischen Wege

Für einige Jobs gibt es nicht die eine, klassische Ausbildung – sondern viele Wege, sie zu ergreifen. Wie du deine Leidenschaft zum Beruf machst und warum sich eine Ausbildung immer lohnt, erfährst du in Folge 17 von "Ausbildung? Machen wir.".

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Für deinen Traumjob gibt es keinen klassischen Ausbildungsweg? Du fragst dich, wie man mit musikalischen oder anderen künstlerischen Talenten durchstartet? Dann lass dich inspirieren: Dieses Mal kommen Menschen zu Wort, die ganz besondere Jobs haben. Erfahre mehr über die Arbeit mit Extremsportlern und -sportlerinnen, wie man seine eigene Modemarke gründet und als Rapper Fuß fasst.

Wie wird man eigentlich Podcast-Moderator oder Moderatorin? Lucas und Marco wissen das. Eine klassische Ausbildung gibt es dafür nicht – und doch haben sie eine absolviert. Viele Wege führen nach Rom oder eben ins Aufnahmestudio. Dort steht auch regelmäßig Joel Bello, der ebenfalls keine klassische Ausbildung zum Rapper gemacht hat. In Folge 17 von "Ausbildung? Machen wir." sprechen Lucas und Marco über außergewöhnliche Berufe, den Weg dahin – und warum oft eine Ausbildung ein wesentlicher Teil jeder Laufbahn ist, auch wenn sie abseits der konventionellen Wege verläuft.

Einen eher ungewöhnlichen Beruf übt auch Xaver Altmann aus. Der Sportmarketing- und Eventmanager steht regelmäßig mit Extremsportlerinnen und -sportlern in Kontakt. Er sorgt dafür, dass die Events, auf denen die Ausnahmetalente ihr Können zeigen, jedes Mal zu einem Highlight werden. 

Maziar Rastegar ist selbst ein Ausnahmetalent. Er steckt hinter einer besonderen Schrift: der sogenannten "Offenbach Neue". Die Lettern vereinen verschiedene Kulturen und sollen als Symbol für die gelungene Integration in Offenbach stehen. Seine Typografie schmückt auch Shirts und Pullover, er hat ein eigenes Label gegründet. Wie er aus seiner Leidenschaft einen Beruf gemacht hat und warum auch der Abschluss einer klassischen Ausbildung wichtig für ihn war, erzählt er im Gespräch mit Lucas und Marco.

Egal wie spannend dein Job ist: Während der Ausbildung stehen auch manchmal eher unbeliebte Aufgaben an. Eine davon: das Führen eines Berichtshefts. Unsere azubi.de-Expertin Sarah Walter erklärt, wie du dich zum sauberen Führen des Hefts motivierst und warum das auch sinnvoll ist.

Er ist Teil jeder Podcast-Folge – und hat Rhythmus im Blut: der Stuttgarter Rapper Joel Bello. Dieses Mal ist er nicht nur mit seinen musikalischen Künsten vertreten. In dieser Folge von "Ausbildung? Machen wir." plaudert Joel aus dem Nähkästchen und erklärt, wie seine Kunst ein Teil seines Lebens wurde. Natürlich schließt er auch dieses Mal die Folge mit einem Rap ab. 

Du willst auch einen außergewöhnlichen Beruf ergreifen – doch deine Eltern sehen das eher skeptisch? Wie du sie von deiner Berufswahl überzeugst, erfährst du in unserem Beitrag auf Gesund.Machen., dem Online-Magazin der IKK classic.

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Das Interview zum Nachlesen

Interview mit Joel Bello

Marco: Okay, kommen wir jetzt zum letzten Highlight dieser Sendung. Aber heute tatsächlich ein kleines bisschen anders als sonst. Bevor wir zur Mucke mit Joel Bello kommen, kommen wir erst mal zu Joel Bello selber, denn er ist heute hier bei uns im Interview. Das ist eine ganz besondere Ehre für uns, denn er begleitet uns jetzt seit fast zwei Jahren hier und unterlegt musikalisch immer unsere Folgen in dem Sinne: Hi Joel, schön, dass du heute da bist!

Joel Bello: Einen wunderschönen guten Tag, Abend oder jede Tag- und Nachtzeit!

Lucas: Hallo, auch von mir!

Marco: Schön, dass du da bist. Das passt mega gut heute mit dir hier ins Thema "Jobs, die man nicht lernen kann". Erzähl doch mal ein bisschen über dich.

Joel Bello: Joel Qasim Bhatti, ich habe tatsächlich einen Doppelnamen, weil mein Vater aus Pakistan kommt und meine Mutter aus Deutschland. Ich bin 32 Jahre alt. Ich habe lange Musik gemacht, dann aufgehört, dann wieder Musik gemacht. Ich würde sagen, hobbymäßig seit 2009 und professioneller in Anführungszeichen seit ungefähr 2016/2017.

Lucas: Hast du noch einen, ich nenne es mal "echten Beruf"? Und wenn ja, was machst du denn beruflich oder bist du hauptberuflich Musiker?

Joel Bello: Nein, nein, also so weit bin ich leider noch nicht. Also ich bin hauptberuflich derzeit Logistiker. Also was im Endeffekt ganz anderes. Wobei ich davor wirklich 10 Jahre im Sportbereich gearbeitet habe.

Marco: Was machst du eigentlich musikalisch, wenn du nicht gerade für unseren Podcast am Start bist? Du machst ja wahrscheinlich nicht nur Podcast, gehe ich mal stark von aus! Das ist übrigens auch der Teil, wo du jetzt ein bisschen Werbung machen kannst, wo man deine Mucke findet. Erzähl doch mal, was du sonst so für Musik machst. In welche Richtung geht das?

Joel Bello: Wenn ich Solos mache, geht es manchmal auch ein bisschen in die ernstere Richtung mit Message. Ich mache mit meinem... wir sagen Bruder, aber das ist einfach mein Kumpel. Seit 21 Jahren mache ich Musik, die dann eher so gute Laune ist. Also wichtig ist uns immer, dass wir einfach sagen: Hey, es gibt genug Stress auf der Welt, wir wollen einfach mal gute Laune machen. Wo findet man mich? Also auf Spotify natürlich. Spotify, Apple Music unter Joel Bello "J-O-E-L B-E doppel-L-O" einfach suchen, dann findet man mich auch.

Lucas: Wie wird man zum Rapper?

Joel Bello: Also Rapmusik machen, sagen ja viele Leute, ist gar nicht so schwer. Also das Wort reimen können viele Menschen. Das, was ich eher sehe, ist das Taktgefühl. Also Wörter reimen, dass sie auch auf den Takt kommen, dass sie auch Sinn ergeben und nicht irgendwie... ein Satz ist länger, ein Satz ist kürzer und dann klingt es ja manchmal verhaspelt oder sonst was weiß ich... Das Reimen selber find ich persönlich gar nicht so schwer, sondern eher, dass die gereimten Sätze auch einen Sinn ergeben. Gerade wenn ich für den Podcast Musik mache, kann ich halt nicht sagen: ich reime Haus auf Maus und danach Klaus. Das ergibt halt gar keinen Sinn!

Marco: Es sei denn, es geht um Haus, Maus und Klaus!

Joel Bello: Ja genau, vielleicht wohnt ja der Klaus mit seiner Maus in einem Haus.

Marco: Dann machts mega Sinn.

Joel Bello: Dann wäre mein Job auch superleicht.

Lucas: Das wäre so mein Rap-Niveau.

Joel Bello: "Reinrutschen" heißt einfach: Ich bin aufgewachsen mit Jungs wie Samy Deluxe, Kool Savas oder so was. Das war die Zeit, wo ich halt mit der Musik großgeworden bin. Ende der 90er, Anfang der 2000er Jahre. Und dann war es natürlich cool, die XXL-Shirts zu haben, mit den Jungs irgendwo draußen rumzusitzen und dann fängt einer an zu rappen und der nächste macht weiter und der dritte sagt "Ich habe ein Mikrofon zu Hause", dann geht man hin und dann habe ich das erste Mal gerappt. Also es war schrecklich im Endeffekt. Aber in dem Moment hat es mich gepackt, dass es mir Spaß macht. Und ich habe über die Zeit mit vielen Leuten spaßeshalber Musik gemacht. Aber ich bin einer der wenigen, die das dann immer weitergemacht haben. Dann hat einfach mal jemand mit mir da Spaß gerappt, ein bisschen da Spaß gerappt, aber ich habe gemerkt, es fixt mich an, weil... was ich so besonders an der Musik finde ist: Am Anfang ist da nichts. Du entscheidest – mit jemandem zusammen oder alleine – was für ein Ton hast du im Kopf, was für ein Beat, was für ein Instrument? Was willst du sagen? Wie willst du es sagen? Welchen Rhythmus willst du haben? Das hat mich so begeistert, dass du einfach diese Freiheit hast zu sagen: Guck mal, da ist nichts und ich entscheide, was am Ende da ist. Mir wird nicht gesagt: es muss so oder so gemacht werden, es muss so oder so gemacht werden". Sondern du hast eine Freiheit, die du in vielen anderen Dingen im Leben einfach nicht hast. Es wird alles!

Marco: Nice! Wir sind sehr gespannt! Dann würde ich an dieser Stelle mal sagen. Erstmal vielen lieben Dank, Joel Bello, dass du heute für uns Zeit hattest und ein bisschen aus dem Nähkästchen eines Rappers geplaudert hast. Das war sehr spannend. Sehr inspirierend.

Lucas: Fand ich auch.

Marco: Ich würde sagen: du legst jetzt los, wir verabschieden uns. Euch allen da draußen: viel Spaß mit Joel Bello.

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