Du kennst es vielleicht auch: Man nimmt einen Schluck aus dem Glas der Freundin oder teilt auf dem Volksfest seinen Bierkrug und wenig später ist da plötzlich dieses unangenehme Brennen. Lippenherpes gehört zu den häufigsten Virusinfektionen der Haut und betrifft viele Menschen immer wieder.
Herpesviren sind nichts Neues und begleiten die Menschen schon lange. Sie existieren seit Urzeiten und haben sich perfekt an ihren Wirt angepasst. Sobald eine Ansteckung erfolgt ist, lassen sich die Viren nicht mehr vollständig aus dem Körper entfernen. Daher tragen nahezu alle Erwachsenen mindestens eines der neun bekannten Herpesviren in sich, inklusive dem Virus für Lippenherpes (HSV-1).
Die erste Infektion bleibt dabei häufig unauffällig und wird oft gar nicht bemerkt. Anschließend ziehen sich die Viren in eine Ruhephase zurück, die als Latenz bezeichnet wird. In diesem Zustand sind sie inaktiv, bilden keine neuen Viren und bleiben für das Immunsystem weitgehend unsichtbar. Bis das Virus plötzlich wieder aktiv wird.
Die kleinen Bläschen an der Lippe sind nicht nur unangenehm, sondern können auch schmerzen, jucken oder das Wohlbefinden im Alltag beeinträchtigen. Unser Artikel erklärt, wie Lippenherpes entsteht, welche Faktoren einen Ausbruch begünstigen und welche Maßnahmen wirklich helfen, die Beschwerden zu lindern und die Heilung zu unterstützen.