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Rettung naht! Die besten Anti-Kater-Tipps

Na, gestern zu tief ins Glas geschaut? Nicht deine schlaueste Entscheidung, aber das passiert den Besten – und leiden musst du unter deinem Fehler nicht länger als nötig. Hier kommen wertvolle Tipps gegen deinen Kater.

Erst Bier, dann Schnaps, dann Sekt und Wein. Oder waren es doch eher Bier, Sekt, Wein und dann Schnaps? Ist auch schon egal. Gestern war‘s noch laut und wild und lustig. Und heute ist da nur ein brummender Schädel, Schwindel und Übelkeit – und Zweifel, ob du dich den ganzen Abend tadellos benommen hast. Klar ist: Du hast zu tief ins Glas geschaut. Doch Rettung naht! Hier kommen wertvolle Anti-Kater-Tipps, die dich durch den Tag bringen.

Blutgefäße, Magen, Hormone: Die „Katerisierung“

Doch woher kommt der Kater? Logisch, vom Alkohol. Aber was heißt das eigentlich genau? Alkohol reizt die Magenschleimhaut und weitet die Blutgefäße im Gehirn ­– und viel Alkohol reizt und weitet entsprechend noch viel mehr.

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Essen & Trinken

So viel Wasser sollte ich am Tag trinken

Über die Hälfte des menschlichen Körpers besteht aus Wasser. Trinken ist deshalb enorm wichtig. Doch wie viel Trinken ist gesund und kann man zu viel trinken?

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Durch die gestrige Überdosis hat der Körper zudem weniger Vasopressin, ein Hormon zur Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes, ausgeschüttet. Du bist also dehydriert, was ebenfalls auf deine Kopfschmerzen einzahlt. Hinzu kommt, dass deine Leber den Alkohol in zwei Schritten zu Essigsäure umgewandelt hat. Und die kannst Du nur über deine Blase ausscheiden.

Genau genommen ist dein Kater also nicht ein Problem, das sich mal eben lösen lässt, sondern es sind mehrere Probleme. Den Kater einfach weghexen geht dabei leider nicht. Aber Du kannst deinem geschundenen Körper immerhin helfen, den Prozess der „Entkaterisierung“ zu beschleunigen. Das ist definitiv besser als sich wie ein Häufchen Elend auf der Couch oder im Bett zu krümmen – und würdevoller sowieso.

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Essen & Trinken

Wann wird Alkoholgenuss riskant?

Du hast geschuftet, jetzt darfst du dir etwas gönnen. Doch Wein und Bier sind nicht nur harmlose Genussmittel. Wo hört also die harmlose Gewohnheit auf und wann fängt die Sucht an?

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Wasser, Cola, Konterbier: Die Flüssigkeitsspender

Nein, mehr Bier bedeutet nicht mehr Flüssigkeit, sondern weniger, da der Alkohol deinem Körper Flüssigkeit entzieht. Am Katertag hilft deshalb vor allem Wasser, um deinen Flüssigkeitshaushalt wieder in den Griff zu bekommen. Und zwar ganz viel davon. Gegen die Übelkeit kannst Du alternativ auch Ingwer- oder Kamillentee trinken, weil die Teesorten deinen Magen beruhigen. Kaffee oder Limonade sind wiederum keine gute Idee, da die Bitterstoffe im Kaffee beziehungsweise die Kohlensäure in Cola und Limo deinen Magen reizen. Und dem geht es bekanntlich schon schlecht genug.

Gutes Essen – Schlechtes Essen

Ist Kaffee gesund oder ungesund? Ernährungswissenschaftler Achim Sam erklärt in unserem neuen YouTube-Format, wie Koffein auf den Körper wirkt, wieviel Kaffee pro Tag gesund ist und worauf es sonst noch ankommt.

Auch milde Saftschorlen helfen, den Mineralstoffgehalt wieder aufzufüllen. Allerdings solltest Du es mit Apfel-, Orangensaftschorle und Co. nicht übertreiben und bestenfalls lieber stilles Wasser verwenden. Tipp vom Kater-Ministerium: stilles Wasser mit einem Schuss Zitrone, damit die Angelegenheit möglichst risikoarm, aber eben nicht allzu fad wird.

Rollmops, Vollkornbrot, Miso-Suppe: Das Katerfrühstück

Hält sich die Übelkeit in Grenzen, macht ein ausgiebiges Katerfrühstück Sinn. Altbekannt, aber nicht jedermanns Sache ist der Rollmops. Doch nicht nur der, sondern auch andere Fisch-Spezialitäten – sauer wie geräuchert: Heringssalat, auch fette Fischsorten wie Makrele und Lachs. Omega-3-Fettsäuren helfen, weil sie viele Mineralstoffe enthalten. Die sind gut für deinen Kreislauf.

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Essen & Trinken

Superfood aus Deutschland

Goji-Beeren & Co. sollen gesund und fit halten. Doch auch bei uns gibt es jede Menge Lebensmittel, die es mit den importierten Exoten in Sachen Vitalstoffgehalt locker aufnehmen können...

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Spielt dein Magen mit, dann hilft alles, was mit Essig und Salz hergestellt wurde, zum Beispiel Essiggurken. Aber nicht vergessen: Höre auf deinen Magen! Ist der Rollmops zu heftig, tut es auch ein belegtes Vollkornbrot oder Müsli mit Frischobst, dazu Eier so wie du sie am liebsten hast. Wem deutsche Hausmannskost nicht liegt, für den bietet die japanische Küche eine echte Alternative: Miso-Suppe. Sie ist schön warm – was den Magen beruhigt – und liefert Aminosäuren, Vitamine und Mineralien. Suppe zum Frühstück? Unbedingt. Denn tatsächlich ist die Miso-Suppe in Japan ein traditionelles Frühstück, kein Abendessen.

Gleichgewicht, Reaktion, Kreislauf: Der Ausnüchterungslauf

Ob einige Runden um den Block rennen tatsächlich eine sinnvolle Empfehlung beim Kampf gegen den Kater ist, darüber lässt sich zumindest streiten. Denn der Kater drückt auf den Gleichgewichtsinn ebenso wie auf die Reaktionsfähigkeit und die gesamte Konzentration. Heißt konkret: Das Verletzungsrisiko ist gar nicht mal so gering. Auch, dass man den Kater beim Sport tatsächlich rausschwitzt, wird von Experten wahlweise als Mythos oder Placebo-Effekt abgetan. Das ist das eine.

Das andere: Oft leidet auch der Kreislauf unter dem Entgiftungsprozess des Körpers. Da kann eine kalte Dusche helfen oder eben ein kleiner Ausnüchterungslauf am Morgen. Kurz und locker um den Block beschleunigt den Entgiftungsprozess und unterstützt deinen Körper bei der Mission Wiederbelebung. Die frische Luft tut ihr Übriges, um dein Wohlbefinden zu verbessern. Aber bitte auf Laternen und sonstige Hindernisse achten.

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Aspirin, Powernap, Pfefferminzöl: Die Kopfschmerztherapie

Kopfschmerzen sind wohl das schlimmste Katersymptom überhaupt. Um das Stechen aus dem Kopf zu bekommen, versprechen Schmerztabletten eine schnelle Linderung. Allerdings geht es auch ohne. Viel Wasser trinken und etwas Salziges essen, kann gegen deine Kopfschmerzen helfen. Besonders angenehm sind auch ätherische Öle wie Pfefferminzöl oder Lavendelöl. Diese kannst du im Verhältnis drei Tropfen auf einen Esslöffel Pflanzenöl auf deine Schläfen auftragen und langsam einmassieren. Oder noch besser: vom Partner einmassieren lassen.

Hast du weder Schmerztabletten noch Pfefferminzöl zur Hand und auch das Wassertrinken hilft nicht, dann hilft nur noch: zurück ins Bett! Schlafen hilft, deine Kopfschmerzen zu lindern und macht den Katertag deutlich erträglicher.

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